Projekte & Maßnahmen

Projekte & Maßnahmen

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Bauliche Projekte im Rahmen der Stadterneuerung

Der Stadterneuerungsprozess in Werne und Langendreer-Alter Bahnhof umfasst eine Vielzahl von baulichen und bauvorbereitenden Projekten, die kontinuierlich begonnen, weiter geplant oder auch schon fertiggestellt werden konnten. Bevor gebaut werden kann, wird erst gemeinsam mit Akteuren und Bürger*innen geplant. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den abgeschlossenen, laufenden und anstehenden Projekten.

Fertiggestellte bauliche Projekte

Anlass & Ziel 
Die Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit innenstadtnaher Flächen wird für produzierendes Gewerbe immer schwieriger. Vor dem Hintergrund von Schließungen großer Gewerbeflächen in und um das Fördergebiet wird die Möglichkeit einer Entwicklung eines Handwerkerhofs im Programmgebiet der Sozialen Stadt WLAB diskutiert. Unter diesen Gesichtspunkten wurde in Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt „Pro Urban“ und der Bochumer Wirtschaftsentwicklung die mögliche Nachfrage nach einem Handwerkerhof evaluiert.

Vorgehen 
Zu Beginn stand die Bedarfsabfrage in Form einer Befragung von Gewerbetreibenden. Aufgrund der Tragweite des Projekts wurde die Befragung gesamtstädtisch und überregional unter Hinzunahme des Ennepe-Ruhr-Kreises mit Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe durchgeführt. Hierzu wurde in Kooperation mit dem Institut InWIS ein Fragebogen entwickelt, der auf die möglichen Expansionsinteressen der Unternehmen abzielt.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Insgesamt wurden 1.744 Unternehmen kontaktiert, von denen sich etwa 150 beteiligt haben. 15 Unternehmen wünschten engeren Kontakt zu der jeweiligen Wirtschaftsförderung. Diese Firmen wurden Anfang 2019 angeschrieben bzw. besucht. Am Ende kam es bei lediglich vier Firmen zu einem Interesse an einem Handwerkerhof. Dieses Interesse wurde in der Mehrzahl der Fälle dahingehend spezifiziert, dass sich dieser Handwerkerhof in der Nähe des bisherigen Standortes befinden muss und sich aus der Zusammenstellung der sich ansiedelnden Firmen Synergien und kein Wettbewerb ergeben sollten. Vor diesem Hintergrund ist ein ausreichendes Interesse für ein solches Projekt aus Sicht der Bochum Wirtschaftsentwicklung derzeit nicht gegeben.

Da der Bochum Wirtschaftsentwicklung über das firmeneigene Monitoring von Anfragen aus den Jahren 2018 und 2019 - wenn auch in begrenztem Maße - weitere Flächenbedarfe für (externe und interne) Hand- werksfirmen vorliegen, werden nun Untersuchungen angestellt, ggf. eine Gewerbefläche zu entwickeln, die speziell für die Bedarfe von Handwerksfirmen ausgerichtet wird. Von dem ursprünglichen Gedanken eines Handwerkerhofes im eigentlichen Sinne würde sich ein solches Projekt aber ggf. substanziell unterscheiden. 
 

>> Kurzbericht zur Bedarfsabschätzung im Ruhr-Handwerk (0,5 MB)

Stadt Bochum, Lutz Leitmann

Anlass & Ziel 
Der 4.500 qm große Kinderspielplatz wurde 2015/2016 erneuert, jedoch konnten nicht alle Anregungen des Beteiligungsverfahrens im Zuge der ersten Erneuerung umgesetzt werden. Der Bolzplatz und angrenzende Aufenthaltsflächen standen im Fokus der Teilüberarbeitung. 

Entwurf & Umsetzung 
Die ausstehenden Ergänzungen aus der Bürger*innenbeteiligung und Umgestaltung aus 2015/2016 wurden im Frühjahr und Sommer 2018 umgesetzt. Das Spielfeld wurde mit einem hochwertigen Kunststoffbelag ausgestattet. Heute bietet die Anlage Kindern und Jugendlichen modernste Spielbedingungen. 

Eröffnung 
Am 25. September 2018 wurde der neue Bolzplatz feierlich mit einem Eröffnungsturnier in Kooperation mit dem Fußballverein SC Werne 02 eingeweiht. Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche gab den Anstoß zum ersten Spiel auf dem neuen Platz 

>> Planung ergänzende Teilüberarbeitung Bolzplatz "Auf den Holln" (5 MB)

Anlass & Ziel 
Der Kinderspielplatz „Auf den Scheffeln“ mit einer Größe von ca. 540 qm bedurfte einer Aufwertung. Der Platz liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Von-Waldthausen-Grundschule sowie der Willy-Brandt-Gesamtschule, deren Quartiersschulhöfe ebenfalls im Rahmen der Stadterneuerung umgestaltet werden und dann auch in den Nachmittagsstunden genutzt werden können. Um das Angebot am Standort des Schulzentrums zu ergänzen lag der Schwerpunkt in der Umgestaltung des Spielplatzes bei der Zielgruppe jüngere Kinder.

Bürger*Innenbeteiligung

•    28. Mai 2019: Offene Beteiligung auf dem Kinderspielspielplatz mit Kindern, Jugendlichen und Anwohner*innen aus der direkten Nachbarschaft.

•    9. Juli 2019: Beschluss der BV Ost zur Umsetzung der Spielplatzerneuerung unter dem Motto „Auf hoher See“

•    8. Oktober 2020: Feierliche Eröffnung des Kinderspielplatzes mit der Anbringung von Kinder der OGS Von-Waldthausen-Schule gestalteten Holzfiguren an den neuen Zaunelementen
 

Entwurf & Umsetzung 
Abgeleitet aus der Beteiligung wurde durch das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum eine Planung für den Kinderspielplatz erarbeitet. Diese steht unter dem Motto „Auf hoher See“ – ein Thema, das oft in der Beteiligung genannt wurde und in den Planungen berücksichtigt wurde.

Auf dem Spielplatz sind Spielbereiche für Kinder unter 3 Jahren und 3 Jahren bis 6 Jahren entstanden. Der Entwurf sieht eine neue Spielkombination vor, die in Anlehnung an ein Piratenschiff gebaut wurde. Die Spielkombination hat verschiedene Spiel- und Klettermöglichkeiten für Kinder unter 3 Jahren und 3 Jahren bis 6 Jahren enthalten (z.B. Vogelnest, Rutsche, Klettermöglichkeiten aber auch Sandspielelemente für Kleinkinder). 

Der vorhandene Rasenhügel ist mit kleineren Balancier- und Klettermöglichkeiten aufgewertet worden und somit noch besser in dem Spielablauf integriert. Die vorhandene Wippe ist in das neue Spielkonzept eingebunden worden. Ein neues Federwipptier ist in den Sandspielbereich integriert. Für Rollenspiele gibt es eine kleine bespielbare Theke, den "Fischmarkt", der im Sitzbereich der gepflasterte Fläche aufgestellt wurde. 

Ein weiterer Wunsch der Anwohner war es, dass eine abschließbare Spielkiste aufgestellt wird. Der Schlüssel für die Spielekiste wird von den neuen Spielplatzpatin verwaltet, die bei der Beteiligungsaktion gewonnen werden konnte. 

Als besonderes Highlight wurden zur Eröffnung von Kinder der OGS Von-Waldthausen-Schule gestaltete Holzfiguren an den neuen Zäunen angebracht. Hergestellt wurden die Figuren von Herrn Uwe Wilhelm aus Bochum Langendreer.

Sonstiges 

Die zwei große Ahornbäume, die bereits an heißen Tagen Schatten spenden, sind durch einen sogenannten Zukunftsbaum, der neu gepflanzt wurde, ergänzt worden. Des Weiteren sind zwei neue Bänke und zwei Abfallbehälter mit Deckel auf dem Gelände aufgestellt worden.

Download Entwurf KSP Auf den Scheffeln

Anlass & Ziel 
Die Erneuerung von Kinderspielplätzen hat einen hohen Stellenwert im Stadterneuerungsprozess. Im Sozialraum Werne leben etwa 2.200 Kinder und Jugendliche. Der Stadtteil verfügt über eine Spielflächenbedarfsdeckung von ca. 33 %. Der Kinderspielplatz an der Heinrich-Gustav-Straße/Wittekindstraße bedurfte einer dringenden Überarbeitung und Aufwertung. Das Planungsbüro Rolf Teschner erarbeitete den Planungsentwurf. Das Stadtteilmanagement war verantwortlich für Konzeption und Durchführung der Beteiligung. 

Von der Beteiligung zur Eröffnung des Spielplatzes

  • 25. April 2017: Streifzug mit Kindern der OGS der Amtmann-Kreyenfeld-Schule. 
  • 27. April 2017: Beteiligung des Kindergartens der Herz-Jesu-Gemeinde als Malaktion. 
  • 27. April 2017: Offene Beteiligung am Kinderspielplatz mit Modellbau, Malaktion und Eltern- und Anwohnerbeteiligung. 
  • 11. Januar 2018: Spatenstich mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. 
  • 21. Juni 2018: Feierliche Eröffnung des neuen Spielplatzes. 

Entwurf & Umsetzung 
Entstanden ist ein Spielplatz für verschiedene Altersgruppen - ein Aspekt, der den Kindern in der Beteiligung besonders wichtig war. Der neue Spielplatz gliedert sich in Bereiche für alle Altersgruppen, von Sandspielflächen über Kletter- und Schaukelmöglichkeiten bis hin zu Basketball und Sitzmöglichkeiten. 
Eine Brachfläche, die teils zum Parken genutzt wurde, konnte als neue Multifunktionszone - die jetzt verschiedensten Aktivitäten Raum bietet - dem Spielplatz im westlichen Bereich zugeschlagen werden. Abgetrennt vom Verkehrsgeschehen kann die geschützte Fläche z. B. zum Radfahrenlernen oder Skaten genutzt werden und verbessert gleichzeitig die Verbindung zum Sportplatz. Aufenthaltsbereiche für Jugendliche mit Jugendbänken und auch Sitzgelegenheiten für Eltern und Senioren sind vorgesehen. Besonders zu erwähnen ist, dass die OGS der Von-Waldthausen-Schule im Rahmen des Stadtteilfondsprojektes „Spielplatzpatenschaft und mehr!“ die Bestückung und Verwaltung der neuen Spielekiste auf dem Kinderspielplatz übernimmt. 

Eröffnung 
Am 21. Juni 2018 wurde der Kinderspielplatz feierlich mit vielen in der Planung beteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eröffnet. 

>> Planung Neugestaltung Kinderspielplatz "Heinrich-Gustav-Straße / Wittekindstraße" (15,2 MB)

Anlass & Ziel

Der Kinderspielplatz „Hölterheide“ liegt im nördlichen Teil Wernes. In dessen Einzugsgebiet leben ca. 250 Kinder und Jugendliche. Der Platz bedurfte einer grundlegenden Überarbeitung, um die Spielsituation für die Nutzenden zu verbessern. Der Spielplatz ist zudem von vielen Garagenwänden gerahmt, die erhebliches Gestaltungspotential aufwiesen. Daher war eines der Ziele, mit Kindern und Jugendlichen Ideen für eine Wandgestaltung der angrenzenden Wände zu entwickeln und diese gemeinsam mit einem Graffiti-Künstler umzusetzen.

Von der Beteiligung bis zur Eröffnung

  • 8. März 2018: Öffentliche Beteiligung auf dem Spielplatz, unter Einbindung der OGS der Amtmann-Kreyenfeld-Schule mit Mal- und Modellbauaktion sowie Eltern und Anwohner*innen.
  • 6./13. März 2018: Einbindung der angrenzenden Kindertageseinrichtungen Ev. Oberlin-Kindertageseinrichtung sowie der städtischen Kindertageseinrichtung Nörenbergskamp.
  • 22. März 2019: Graffiti-Workshop zur künstlerischen Gestaltung der angrenzenden Garagenwände mit Kindern der OGS der Amtmann-Kreyenfeld-Schule.
  • 9. April 2019: Feierliche Eröffnung des neuen Kinderspielplatzes.

Entwurf & Umsetzung

Entstanden ist ein Spielplatz, der das Thema Dschungel aufgreift und viele neue Spiel- und Sitzgelegenheiten bietet. Vom Trampolin zum Klettergerüst bis zur Nestschaukel gibt es vieles neu zu entdecken. Die planerische Umsetzung erfolgte durch das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum. Das Thema Dschungel spielte auch in der Beteiligung eine besondere Rolle als Gestaltungsidee für den Kinderspielplatz, was sowohl in der Auswahl der Spielgeräte berücksichtigt wurde als auch für die Wandgestaltung der angrenzenden Wände. Die Kinder lieferten die Motive und Skizzen, die durch den lokalen Graffiti-Künstler Mirko Turi verfeinert und in einem gemeinsamen Workshop mit Kindern und Jugendlichen an die Wände gebracht wurden.

Eröffnung

Am 9. April 2019 wurde der Kinderspielplatz „Hölterheide“ offiziell eröffnet. An einem sonnigen April-Nachmittag folgten viele an der Planung beteiligte Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene der Einladung. Sie brachten Köstlichkeiten mit, sodass sich die Eröffnung zu einem kleinen Nachbarschaftsfest entwickelte.

>> Planung Neugestaltung Kinderspielplatz "Hölterheide" (3 MB)

Anlass & Ziel

Der Kinderspielplatz hat eine Größe von etwa 1.500 qm. Der Bolzplatz wird nur zum Teil genutzt – die bespielten Flächen lassen sich vor Ort gut ausfindig machen und der Rest ist mit Rasen bewachsen. Ziel war die Optimierung der vorhandenen Spielgeräte und eine Attraktivierung des Spielgeländes inklusive Bolzplatz.

Von der Beteiligung bis zur Wiedereröffnung

Bereits 2019 hat eine offene Beteiligungsaktion auf der Spielfläche stattgefunden. Im weiteren Verlauf der Planungsphase erfolgte noch zusätzliche Abstimmung mit direkten Anwohner*innen. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Beteiligung erarbeitete das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum die Planung für den Bolz- und Kinderspielplatz.

Der Bolzplatz wurde mit einem synthetischen Belag ausgestattet, der an einen Rasenplatz erinnert. Zusammen mit den besonders leisen Flüsterzäunen und der angrenzenden Erdtribüne mit den Natursteinen bietet er eine besondere Qualität. Auch in direkter Nachbarschaft wurde viel umgebaut. Die gesamten Spielgeräte wurden ausgetauscht und mit neuem ersetzt. Dabei haben wurde auf die Wünsche aus der Beteiligung gehört und sowohl für kleinere und größere Kinder Angebote geschaffen, wie z.B. den Sandspiel- aber auch Klettermöglichkeiten.

Zu den Sommerferien 2021 konnte der neue Spiel- und Bolzplatz den Kindern und Jugendlichen im Stadtteil zu Spielen und Bolzen freigegeben werden.

Anlass & Ziel
Im Bereich Werne-Vollmond liegt die parkähnliche Grünfläche mit dem Kinderspielplatz „Am Koppstück“. Sie ist umgeben von Ein- und wenigen Mehrfamilienhäusern. Die Sportflächen und Spielgeräte der Anlage sind in die Jahre gekommen und eine Neugestaltung, die das gesamte Areal für Kinder und Jugendliche aufwertet und auch zum Aufenthalt für Erwachsene einlädt, war notwendig.

Von der Beteiligung bis zur Eröffnung

  • Juli 2018: Vorgespräche mit Nutzenden, Nachbar*innen und Tagesmüttern im direkten Umfeld der Fläche.
  • 2. August 2018: Beteiligungsveranstaltung unter dem Motto „Ideenpicknick im Park“.
  • 20. September 2018: Erläuterung und Diskussion der Entwurfsplanung auf der Fläche mit den Beteiligten der ersten Veranstaltungen.
  • 6. Februar 2020: Feierliche Eröffnung der Park- und Spielfläche.

Entwurf & Umsetzung
Es ist ein Spiel- und Bolzplatz entstanden, der parkähnliche Qualitäten aufweist. Es gibt eine Blumenwiese, Picknicktische und Bänke sowie weitere parkähnliche Bepflanzungen mit Obstbäumen, die zum Entdecken einladen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Wegeverbindung, die erstmalig baulich hergestellt wurde. Der Bolzplatz wurde verkleinert und neu ausgerichtet, um auch kleineren Gruppengrößen das Spiel auf zwei Tore zu ermöglichen. An den Seiten bieten Jugendbänke Sitzmöglichkeiten für Zuschauende. Auf der rückwärtigen Seite des Ballfangzauns gibt es nun sogar die Möglichkeit Basketball zu spielen. Der Spielbereich für kleinere Kinder erhielt eine neue Spielkombination, die Rutsche wurde erneuert und ein Sandspielpodest hinzugefügt.
Die beliebte Nestschaukel bleibt dem Spielplatz natürlich erhalten. Eine Besonderheit ist eine verschließbare Truhe in der auf dem Spielplatz z. B. Sandspielsachen genutzt und gelagert werden können.

Eröffnung
Die Park- und Spielfläche „Am Koppstück“ wurde am 6. Februar 2020 unter dem Motto „Winter-Picknick im Park“ mit großem Zuspruch der Nachbarn und Familien mit Kindern eröffnet. Dabei wurde des öfteren die alte Tradition der Nachbarschaftsfeste auf den Koppstück angesprochen. Eine Tradition, die vielleicht auf der neugestalteten Fläche wieder aufgegriffen werden könnte.
 

Vorentwurf Lageplan

Anlass & Ziel 
Nahe des Werner Zentrums reihen sich zahlreiche öffentliche Grün- und Freiraumstrukturen aneinander, die einer Aufwertung bedürfen. Dazu gehören der Werner Markt mit Wochenmarktangeboten und großzügiger Veranstaltungs- und Aufenthaltsfläche, das nördlich angrenzende Wohnquartier „Werner Heide“, der Werner Park, der sich in östlicher Richtung bis zum Freibad Werne und den angrenzenden Landschaftsraum erstreckt sowie der Schulhof der Amtmann-Kreyenfeld-Schule. Zielsetzung ist die übergeordnete Vernetzung der Räume, um Grün- und Freiraumstrukturen im Stadtteil zu betonen, zu verbinden und zu einem durchgehenden grünen „Rückgrat“ für Werne zu entwickeln. Im Juni 2018 wurden die Büros Reicher Haase Assoziierte, Greenbox und Brilon, Bonzio, Weiser mit der Erarbeitung der Rahmenplanung beauftragt. 

Von der Beteiligung zum Rahmenplan
Das Stadtteilmanagement begleitete den Planungsprozess und verantwortete die Aktivierung und Einbeziehung der Anwohner*innen und Akteure. Mit mehreren aufeinanderfolgenden Beteiligungsschritten wurden sowohl die breite Anwohnerschaft als auch die im Quartier ansässigen Akteure beteiligt:

  • 14. Juni 2018: Öffentlichkeitsbeteiligung beim Bürgerfest auf dem Marktplatz Werne im Rahmen der Bürgerwoche Bochum-Ost.
  • 18. September 2018: Präsentation und Diskussion unterschiedlicher Nutzungsvarianten für den Werner Marktplatz während der Stadtteilkonferenz WLAB.
  • 7. Oktober 2018: Jugendbeteiligung zum Rahmenplan mit Schwerpunkt Werner Marktplatzes im Rahmen des Jugendforums Ost.
  • 26./27. Oktober 2018: Akteursbeteiligung zu den Fokusbereichen im Stadtteilbüro WLAB.
  • 8. Januar 2019: Diskussion und Einbindung der Schulleitung und des offenen Ganztags der Amtmann-Kreyenfeld-Schule zur Vernetzung der beiden Bereiche des Werner Parks im Zusammenhang mit der ebenfalls anstehenden Schulhofumgestaltung der Grundschule.
  • 17. Januar 2019: Öffentlichkeitsbeteiligung als Entwurfswerkstatt im Gemeindezentrum Herz-Jesu.
  • 27. Juni 2019: Beschlussfassung des Rahmenplans in der Bezirksvertretung Bochum-Ost.

Die Pläne zum „Grünen Rückgrat Werne“ wurden im Herbst 2019 sowohl im Stadtteilbüro als auch auf der Stadtteilkonferenz WLAB ausgestellt und stießen auf reges Interesse.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Die Entwurfsplanungen der Vertiefungsbereiche dienten als Grundlage für die weitere Beantragung von Fördermitteln zur Umsetzung der Projekte im Rahmenplan-Gebiet ab 2020. Erfolgreich konnten für die Umgestaltungen des Werner Parks, des Schulhofs der Amtmann-Kreyenfeld-Schule und dem Werner Markt Fördermittel im STEP 2020 eingeworben werden.
 

>> Broschüre: Rahmenplan Grünes Rückgrat Werne (8,7 MB)

>> Strategischer Rahmenplan (23 MB)

>> Leitbild Grünes Rückgrat (1 MB)

>> Vertiefungsbereich: Amtmann-Kreyenfeld-Schule (25,5 MB)

>> Vertiefungsbereich: Hölterweg (2,1 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - südlicher Bereich (21,8 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - zentraler Teilbereich (27,3 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Heide (104,3 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Heide - kurzfristige Maßnahmen (72,2 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Markt - Variante Bebauung (14 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Markt - Variante Freiraum (14,5 MB)

>> Vertiefungsbereiche: Zeithorizonte (0,2 MB)

Anlass & Ziel

Der Volkspark ist der größte gestaltete Freiraum im Stadtteil Langendreer-Alter Bahnhof. Er wurde in den 1960er Jahren im Sinne der Volksparkbewegung errichtet und präsentiert sich in dieser Grundstruktur noch heute. Viele Ausstattungselemente waren in die Jahre gekommen, die Eingangssituationen bedurften einer Überarbeitung und auch die Spiel- und Aufenthaltsbereiche waren erneuerungsbedürftog. Ziel der Parkentwicklung war eine Grundsanierung der vorhandenen Strukturen und die Anpassung an aktuelle Nutzungsanforderungen. 

Von der Beteiligung zur Eröffnung des Volkspark Langendreer

Grundlage für die weitere Vorgehen ist das Parkentwicklungskonzept aus dem Jahr 2018, das durch das Büro Weisser erstellt wurde. Dabei fanden umfassende Beteiligungsaktionen mit unterschiedlichen Akteuren (Figurentheater-Kolleg, Grundschule am Volkspark, Minigolf-Verein, Tagesmütter etc.) und der Stadtteilbevölkerung statt (z. B. beim Volksparkfest, „Bänke raus“ und den Stadtteilkonferenzen).

Erste Baumfällarbeiten wurden noch im Frühjahr 2020 durchgeführt. Die Planung wurde im Mai 2020 von der Bezirksvertretung Bochum-Ost beschlossen. Anfang November 2020 haben die beauftragten Baufirmen Arbeiten aufgenommen und setzten die Planung zum Sommer 2021 um.

Den besonderen Wert und die Grundstruktur der Grünanlage zu erhalten war ein besonderes Anliegen der Sanierungsmaßnahmen. Angelegt wurde der Park im Stile der Volksparkbewegung in den 60er Jahren. So verfügt der Volkspark über einen wunderschönen und hochwertigen Baumbestand, weitläufige Wiesenflächen sowie punktuelle Spiel- und Freizeitbereiche. Das Parkentwicklungskonzept hat den Bestand kartiert und auch aus denkmalpflegerischer Sicht die Maßnahmen zum Erhalt der Anlage vorgeschlagen. Die Umbaumaßnahmen haben genau hier angesetzt.

Alte und neue Qualitäten im Volkspark

Vergrößert und neu sortiert wurde zum Beispiel der Spielplatz. Dieser bietet nun moderne Spielflächen zum Rutschen, Schaukeln, Balancieren, und Klettern sowie große Sandspielflächen. Auch an die erwachsenen Begleitpersonen wurde gedacht. Es wurden Sitzgruppen geschaffen, die Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die ruhigen Bereiche befinden sich im renovierten Rosengarten und im Pergolagarten. Besonders im Pergolagarten befinden sich neue Nutzungen. Die neue Boulebahn lädt dazu ein „mal eine ruhige Kugel zu schieben“, in geselliger Nachbarschaft mit den Gärtnerinnen und Gärtnern der urban gardening Gruppe. Neue und alte Beete präsentieren sich nun, zum Teil als Hochbeete, für Salat und Gemüse.

Die Mauern der Pergolen wurden erhalten und gereinigt. Neue Öffnungen und Durchbrüche in den Mauern, machen den rückwertigen Bereich besser nutz- und erlebbar. Es entstand ein schöner heller Aufenthaltsbereich für das urban gardening. Zusätzliche Bankstandorte laden zum Verweilen ein.

Alle Wege wurden überarbeitet und der Hauptweg vom Zentrum Alter Bahnhof mit einer neuen Beleuchtung versehen.Einen Akzent setzt der Sport- und Fitnessbereich. Die alten Tischtennisplatten wurden durch drei neue ersetzt. An den Outdoor-Fitnessgeräten können jetzt jüngere und ältere, Parksportler gemeinsam im Schatten unter den Bäumen trainieren. Last but not least wurden die Eingänge in den Park betont und teilweise neu geschaffen.

Besonders hervorzuheben ist hier die Verbindung zur Alten Bahnhofstraße entlang der denkmalgeschützten Lutherkirche. Der sanierte Fußweg führt nun gut sichtbar direkt in den Park und verbindet das Zentrum mit der grünen Oase am Alten Bahnhof.

Unter dem Motto Verbindungen schaffen, erfolgte auch die Sanierung des kleinen Parks. Neue Wegeführungen mit Beleuchtung kleine Platzsituationen im Verlauf des Weges, eine kleine Veranstaltungsfläche und die Verbindung zum Figurentheaterkolleg bieten neue Aufenthaltsqualitäten, ergänzt durch Obstbäume und Sträucher, die zum Naschen einladen. Rundum eine gelungene Sache.

Den Baufortschritt haben wir mit dem aktuellen Bautagebuch digital begleitet und dokumentiert. Schauen Sie gern vorbei!

Anlass & Ziel

Im Norden von Werne liegt noch nördlich der A40 die Sportplatzanlage Nörenbergstraße. Sie ist Heimat des SC Werne 02. Das Spielfeld des Sportplatzes war stark sanierungsbedürftig, die Anlage sollte insgesamt aufgewertet und auch für Freizeitsportler attraktiver werden.

Entwurf & Umsetzung

In enger Abstimmung zwischen dem beheimateten Sportverein SC Werne 02, dem Referat für Sport und Bewegung, dem Stadtplanungsamt sowie dem Stadtteilmanagement wurde die Sanierung in 2020 umgesetzt. Das Spielfeld wurde als Tennenplatz komplett neu aufgebaut, der Übergang vom Spielfeld zu den Umkleiden und dem Vereinsheim neu und einheitlich gepflflastert. Zwei Erdtribünen und eine Entwässerungsanlage erhielt die Sportanlage ebenfalls.

Ergebnis und weiteres Vorgehen

Nach der Einhaltung der vorgeschriebenen Liegezeit wurde die Tennendecke im Herbst 2020 immer wieder kontrolliert und beobachtet, um nachträgliche Schäden durch zu intensive Nutzung zu vermeiden. Sobald die pandemiebedingten Maßnahmen der Kontaktbeschränkung es zulassen, soll eine feierliche Eröffnung mit einem Freundschaftsfußballspiel des SC Werne 02 in 2021 stattfifinden.

Anlass & Ziel

Die Von-Waldthausen-Grundschule in Werne besuchen in acht Klassen etwa 200 Schüler*innen. Durch die Erneuerung wird der Bewegungs- und Spielwert für den Schulbetrieb, die OGS und den gesamten Stadtteil gesteigert.

Entwurf & Umsetzung

Bewegung steht im Vordergrund: Es gibt neue Spiel- und Kletterelemente, bunte Sitzbänke, einen Kletterparcours, eine Nestschaukel sowie ein neues Fußballfeld! Ein far- biges Spielband mit Hüpf- und Spielelementen zieht sich einmal quer über den Schulhof und regt die Fantasie an. Ein besonderer Hingucker ist das grüne Klassenzimmer, das unter dem alten Flügelnuss-Baum auf dem Schulhof eingerichtet wurde. Im Frühjahr 2020 begannen die Bauarbeiten. Der eingeschränkte Schulbetrieb während der Corona-Zeit im Frühjahr und die Sommerferien wurden intensiv genutzt, um den Schulhof fertigzustellen. Jetzt kann in den Pausen wieder ausgiebig gespielt werden!

Von der Beteiligung bis zur Eröffnung des Schulhofs

  • Winter/Frühjahr 2018: Vorgespräche mit Schulleitung, Hausmeisterin, Lehrer*innen und Schulverwaltungsamt.
  • April 2018: Beteiligung der Schüler*innen aller Klassen über Wandzeitungen zu Ist- und Wunschsituation auf dem Schulhof. Spiel- und Pausenprotokolle während unterschiedlichen Pausenzeiten.
  • Pfingstferien 2018: 2-tägige Beteiligungsworkshops mit Kindern und Betreuer*innen der OGS. 
    • Tag 1: Stadtteilerkundung zu Spielbereichen und anderen Schulhöfen.
    • Tag 2: Spiel- und Modellbauaktion zur Schulhofumgestaltung.
  • 22. Juni 2018: Ideenpräsentation auf dem Schulfest und Elternbeteiligung.
  • Frühjahr 2020: Beginn der Bauarbeiten.
  • Herbst 2020: Eröffnung des neuen Schulhofs.

Eröffnung

Nach den Herbstferien wurde der Schulhof am 29. Oktober 2020 mit Schulleiterin Ute Klein und einigen Schüler*innen unter Einhaltung der gültigen Hygieneregeln eröffnet. Auch die Vorsitzende der Schulpflegschaft freute sich, dass der Schulhof nun eröffnet wurde: „Als Elternvertreterin und vor allem als Mutter zweier Kinder an der Von-Waldthausen-Grundschule freue ich mich sehr, dass die Schulhofumgestaltung nun so positiv umgesetzt werden konnte. Hier wurden schöne Spielflächen für jede Altersgruppe geschaffen.“

Anlass & Ziel

Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines Ortes zum Austausch zwischen Vereinen und gemeinnützigen Trägern. So sollen die vorhandenen Netzwerke und das ehrenamtliche Engagement des Stadtteils gestärkt werden. Insbesondere die Verzahnung von Angeboten aus dem Kinder- und Jugendhilfebereich, verschiedener Bildungsangebote, der Seniorenhilfe und ehrenamtlicher Initiativen wird angestrebt.

Ergebnis und Eröffnung des Stadtteilladens

Eine Anlaufstelle im Stadtteil für Beratungen, Kursangebote, Elterncafés, Krabbelgruppen und Austauschrunden ist im Stadtteil für alle Bürger*innen entstanden. Hierfür wurden die Räumlichkeiten der ehemaligen Polizeiwache am Amtshaus Werne denkmalgerecht im Winter bis Mitte Februar 2021 fertiggestellt. Der Stadtteilladen Werne hält Beratungsräume, einen Multifunktionsraum, Büros, eine Küche und barrierefreie WC-Anlagen bereit. Seit Januar 2021 ist eine Fachkraft des Jugendamtes mit der Koordination und Vernetzung des Stadtteilladens beauftragt.

Der Stadtteilladen hat die Vor-Ort-Arbeit aufgenommen und bereits die ersten Projekte im Stadtteil angestoßen, wie z.B. das gemeinschaftliche Gärtnern auf der Außenfläche. Cornabedingt erfolgte die offizielle Eröffnung am 9. September. Einen Einblick in die Räumlichkeiten erhalten Sie bei unserem digitalen Stadtteilspaziergang

Anlass & Ziel

Der schmale Grünzug westlich der Kleingartenanlage „Flora“ und dem Opelgelände war lange Zeit ein eher funktionaler Verbindungsraum. Aufgrund des Höhenunterschieds zwischen dem Werner Feld und der letzten Rückhaltemulde am Wallbaumweg kanalisieren sich hier die umgebenden Niederschläge und strömen bei besonders starken Regenfällen Richtung Wallbaumweg hinab, wo schon so manches Haus geflutet wurde. Ziel der Maßnahme war es daher, einen attraktiven Freiraum zu entwickeln, der sich gleichzeitig dem Thema des Regenwassermanagements annimmt.

Entwurf & Umsetzung

Die Landschaftsarchitekten von Landschaft planen + bauen NRW haben den Kreislauf des Wassers zum thematischen Schwerpunkt gemacht. Mit einem kaskadierenden Muldensystem fließen die Niederschläge künftig langsam hinab, werden in einer großen Mulde gesammelt und sukzessive über die Kanalisation abgeführt.

Dabei ist eine Folge von unterschiedlichen Orten entlang und innerhalb der Mulden entstanden: Begehbare und bespielbare Elemente, Klanginstallationen, ein Bruchwald aus bunten Baumstämmen, Balancierpfade über Mulden sowie Pfahlbauten aus Holz, die nach Regenereignissen von Wasser umgeben sind, fordern zum Erkunden auf. Die Ökologie und der Mehrwert für das Klima stehen mit im Vordergrund: Die Objekte sind überwiegend aus natürlichen Materialien gefertigt. Die oberflächennahe Regenwasserbewirtschaftung hat einen positiven Effekt für das Mikroklima des gesamten Grünzugs. Zudem wurden vor Ort 24 neue heimische Bäume, neun große Obstbäume und 2.000 Strauchrosen gepflanzt.

Ein Blick in die Zukunft: Der Abschluss dieser Baumaßnahme stellt den Auftakt für weitere Maßnahmen dar. Das Tiefbauamt der Stadt Bochum wird in 2021 beginnen, die Querung des Grünzugs „Am Heerbusch“ fußgängerfreundlicher zu gestalten und den letzten Wegabschnitt im Osten des Grünzuges zur Straße Wallbaumweg einschließlich notwendiger Kanalbaumaßnahmen zu erneuern.

Von der Beteiligung zur Eröffnung des Grünzugs

  • 22. September 2017: Bürger*innenspaziergang zum Planungsauftakt.
  • 25. September 2018: Vorstellung der Entwurfsplanung.
  • 8. Januar 2019: Planerläuterung mit Nachbarschaften.
  • Frühjahr 2019: Beschlussfassung Bezirksvertretung Bochum-Ost.
  • März 2020: Beginn der Bauarbeiten.
  • Oktober 2020: Fertigstellung & Eröffnung der Baumaßnahme.

Eröffnung

Nach einem guten halben Jahr Bauzeit, konnte der Bauzaun Ende Oktober 2020 entfernt und der Grünzug für den Stadtteil freigegeben werden. Die Hintergründe und Ideen zur Freiraumplanung und Kinderspielkunst werden in einem Film erläutert, der zur Eröffnung veröffentlicht wurde.

Der Film kann hier abgerufen werden. Der Prozess der Umgestaltung wurde mich einem digitalen Bautagebuch begleitet.

Laufende bauliche Projekte

Anlass & Ziel

Die Alte Bahnhofstraße zwischen Lünsender Straße und Ümminger Straße ist der zentrale Versorgungsbereich im Stadtteil Langendreer-Alter Bahnhof. Unsichtbar für die Besucher der Alten Bahnhofstraße wartet unter der Oberfläche eine Herausforderung: Die Kanäle in der Straße haben über Jahre gute Dienste geleistet, müssen aber unabdingbar erneuert werden.

Im Rahmen der Stadterneuerung WLAB ergibt sich mit der Erneuerung des Kanals die Chance die Oberfläche grundlegend neuzugestalten. Unter dem Motto „Alter Bahnhof – Neues Pflaster“ erfolgt die Planung und Ent- wicklung eines Gestaltungskonzeptes für die Alte Bahnhofstraße. Dabei stehen insbesondere die Fragen zur Gestaltung, der Verkehrsführung, der Raumaufteilung und der Nutzung im Vordergrund. Mit der Gestaltungsplanung beauftragt sind die Büros ST-Freiraum und Lindschulte Ingenieurgesellschaft GmbH. Die Kanalplanung erfolgt durch das Büro Fischer.

Beteiligung 2020

  • Herbst 2020: Digitale und analoge Beteiligung zur Parkraumuntersuchung auf der Website des Stadteilmanagements sowie mittels Flyer, die im Nahbereich der Alten Bahnhofstraße an die Haushalte verteilt wurden.

Ergebnis & weiteres Vorgehen

Die in den Beteiligungsveranstaltungen im Jahr 2019 diskutierten Anregungen und Ideen bezüglich vorstellbarer Varianten der Verkehrsführung und Gestaltungsideen stellen ein gutes Gerüst für den weiteren Planungspro- zess zum Gestaltungsentwurf für die Alte Bahnhofstraße dar. Ende 2019 wurden außerdem noch eine Online-Beteiligung durchgeführt. Im Jahr 2020 wurde die Planung um einen wichtigen Baustein ergänzt: die Untersuchung der Parkraumsituation im gesamten Quartier. Um gesicherte Erkenntnisse zu erzielen, wurde im Jahr 2020 eine Parkraumuntersuchung durchgeführt. Die Ergebnisse der Parkraumuntersuchung werden 2021 der Bezirksvertretung Bochum-Ost vorgestellt.

Anlass & Ziel

Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen wird ein Nahmobilitätskonzept erarbeitet. Es ist eine übergeordnete Planung, die sich mit Zielen, Handlungsfeldern und Maßnahmen auf beide Stadtteile bezieht. Einige davon können kurzfristig bei der Umsetzung der Maßnahmen der Sozialen Stadt oder weiterer Regelmaßnahmen im öffentlichen Raum berücksichtigt werden, andere sind mittel- und langfristig angelegt. Das Konzept und die formulierten Ziele werden Grundlage zukünftiger Planungen im öffentlichen Raum der Stadtteile sein.

Unter anderem stehen hierbei nachfolgende Themen im Vordergrund: Selbstständige Mobilität durch barrierefreie Gestaltung fördern, komfortable Räume für Fuß- und Radverkehr sicherstellen, leichtes, sicheres Queren von Straßen für Fuß- und Radverkehr gewährleisten, Straße als Lebensraum zurückgewinnen, attraktive Räume für Aufenthalt schaffen.

Ergebnis & weiteres Vorgehen

Der Auftrag zur Erstellung des Nahmobilitätskonzepts wurde Ende 2018 an die Ingenieursgesellschaft Stolz (IGS) vergeben. 2019 hat bereits eine umfangreiche Bürger*innenbeteiligung stattgefunden. Aktuell wird die Zeit genutzt die zahlreichen Maßnahmen ämterübergreifend abzustimmen und das Konzept fertigzustellen. Ziel ist es das Konzept in 2021 abzuschließen und der Bezirksvertretung Bochum-Ost zu präsentieren.

Anlass & Ziel

Das Kinder- und Jugendfreizeithaus (KJFH) InPoint an der Unterstraße ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand, der eine nachhaltige Sanierung und Weiternutzung ausschließt. Aufgrund der baulichen Situation und des hohen Betreuungsbedarfs der Kinder und Jugendlichen ist ein Neubau notwendig. Als neuer Standort dient der stillgelegte Betriebshof an der Straße Hohe Eiche in Langendreer-Alter Bahnhof.

Beteiligung der Nutzenden

Vorbereitend wurden Beteiligungsgespräche mit den Leitungen und Jugendlichen des KJFH zur ersten Abstimmung des Raumprogramms geführt. Im Jugendforum Ost 2018 wurden weitere Ideen zur Entwicklung der Innen- und Außenbereiche durch die Jugendlichen eingebracht. Auf Grundlage der Beteiligung wurde die Entwurfsplanung des Gebäudes durch das Architekturbüro Banz + Riecks entwickelt und in Rückkopplungsterminen mit den Leitungen der Einrichtung abgestimmt.

Ergebnisse & weiteres Vorgehen

Mit dem im Juli 2020 als vorbereitende Maßnahme gestarteten Abriss des stillgelegten Betriebshofes im Volkspark Langendreer ist der Neubau des InPoint gestartet. Die Fertigstellung des Neubaus und der dazugehörigen Außenanlagen ist für 2022 vorgesehen. Das Gebäude erhält u. a. eine Photovoltaik-Anlage und die Fassade wird mit Holz in Schindelbauweise gestaltet. Der Betrieb des InPoint am derzeitigen Standort an der Unterstraße kann bis zum Umzug in die neuen Räumlichkeiten gewährleistet werden.

Anlass & Ziel

Das Kinder- und Jugendfreizeithaus (KJFH) JuCon ist ein Containerbau, der vor rund 20 Jahren als Übergangslösung entstand. Das KJFH wies erhebliche energetische Mängel auf, eine Sanierung ist unwirtschaftlich. Durch den Neubau sollen moderne Räume für Aktivitäten und ein aufgewertetes Außengelände für Bewegungsspiele und Aufenthalt realisiert werden.

Ergebnis & weiteres Vorgehen

Die Beschlussfassung der Bezirksvertretung Bochum-Ost erfolgte im Jahr 2019, ebenso die erfolgreiche Beantragung der Fördermittel. Das JuCon wird an gleicher Stelle in zweigeschossiger Bauweise neu errichtet. Der in August 2020 begonnene Abriss ist durchgeführt. Mit dem Neubau wird voraussichtlich 2021 begonnen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer nachhaltigen Bauweise. Das Gebäude erhält u.a. eine Photovoltaik-Anlage und die Fassade wird in Holz gestaltet. Mit der Fertigstellung wird 2022 gerechnet.

Das Jucon von oben

Das Jucon von der Schule aus

Das Jucon aus Sicht der Zufahrt

Anlass & Ziel

Die ehemalige Kirchschule wird zukünftig die neue Heimat der Bezirksmusikschule Bochum-Ost sein. Der derzeitige Standort der Bezirksmusikschule ist stark sanierungsbedürftig und weist sowohl Brandschutzmängel als auch erhebliche Schäden an der Bausubstanz auf.

Ergebnis & weiteres Vorgehen

Mit den Umbauarbeiten an der Kirchschule ist im Sommer 2019 begonnen worden, die Schadstoffsanierung wurde im selben Jahr abgeschlossen. Während der Schadstoffsanierung hat sich ein Wasserschaden als problematisch erwiesen, sodass die weitere Sanierung angepasst und erst nach der Beseitigung des Wasserschadens fortgesetzt werden konnte. Dazu hat sich bei der begonnenen Dachsanierung gezeigt, dass Teilbereiche von Hausschwamm befallen sind, welcher nun fachgerecht saniert wird.

Der geplante bauliche Abschluss der Maßnahme ist für Frühjahr 2022 vorgesehen.

Anlass & Ziel

Die Sportplatzanlage „Heinrich-Gustav-Straße“ besteht aus einem Tennen- und einem Rasenspielfeld. Neben den auf dieser Anlage beheimateten Fußballvereinen „Werner SV“ und „CF Curdistan“ findet hier der Schulsport der Willy-Brandt-Gesamtschule sowie der Amtmann- Kreyenfeld-Schule statt. Hinzu kommt die Sportnutzung durch Freizeitmannschaften. Der Tennenplatz sowie das Umkleidegebäude sind stark sanierungsbedürftig. Der Tennenplatz muss komplett neu aufgebaut werden. Für das Umkleidegebäude ist aufgrund der starken Nutzung durch Vereins-, Schul- und Freizeitsportler eine energetische Sanierung notwendig.

Beteiligung der Nutzenden

  • 18. August 2020: Beteiligungstermin zur zukünftigen Ausgestaltung des Platzes sowie der ergänzenden Elemente.

Ergebnis & weiteres Vorgehen

Nachdem im Jahr 2019 bereits das Raumprogramm für das Umkleidegebäude mit den Nutzenden abgestimmt wurde, erfolgte Mitte 2020 die Abstimmung eines Vorschlags für den Umbau der Sportanlagen, der durch das Umwelt- und Grünflächenamt vorbereitet wurde. Die Hinweise und Bedarfe der Nutzenden wurden soweit möglich in die Planung aufgenommen.

Anlass & Ziel

Die sechszügige Gesamtschule im Ortsteil Werne wird von über 1.300 Schüler*innen besucht und ist eine Stadtteilschule mit Sport- und Bewegungsschwerpunkt. Unter Berücksichtigung dieses Schwerpunktes und der Inhalte aus der Beteiligung wird der Schulhof neugestaltet, um zusätzliche Angebote zu ermöglichen und den Schulhof zum Begegnungs- und Bewegungsort für den Ortsteil zu stärken.

Ergebnis & weiteres Vorgehen

Im Jahr 2018/2019 fand bereits ein intensives Planungsverfahren mit der Schule statt. Die daraus resultierende Planung überstieg den (finanziellen) Handlungsrahmen und wurden daher in mehrere Bauabschnitte unterteilt und zusätzliche Fördermittel erfolgreich beantragt.

Der erste Bauabschnitt wurde im Herbst 2020 fertiggestellt. Die Schüler*innen können ab sofort den neuen Bewegungsbereich nutzen. Ein neues Spielfeld mit Fußballtoren wurde angelegt und eine freie Spielfläche mit bunten Markierungen instand gesetzt. Darüber hinaus gibt es viele neue Gelegenheiten zum Treffen und Austauschen mit neuen Sitzstufen. Einen besonderen Rückzugsort bildet das „grüne Atrium“.

Mit dem nächsten Bauabschnitt wurde Ende Juni 2021 im Sommer 2021 begonnen. In diesem Bauabschnitt werden die Radabstellplätze, der Naturspiel- sowie der Ballspielbereich aufgewertet.

Der dritte und abschließende Teil mit zentralem Campus-Bereich folgt in 2022.

Download Gesamtplan - Leistungsphase 2 (Vorentwurf)

 

Der Schulhof der Amtmann-Kreyenfeld-Schule ist dringend erneuerungsbedürftig. Zudem verfügt die Schule nur über ein begrenztes Außengelände und soll vergrößert werden. In Abstimmung mit der Parkplanung Werne gewinnt der Schulhof zukünftig an Fläche hinzu. Ziel ist mehr Bewegungs- und Spielfläche für Schulkinder, die Betreuung der OGS und den gesamten Stadtteil zu schaffen.

Im Herbst 2020 fand eine breit angelegte Beteiligung der Schulkinder statt. Über Wandzeitungen stimmten die Schüler*innen über Schulhofelemente ab und machten selbst Vorschläge über Zeichnungen. Die Planung wurde durch das Landschaftsplanungsbüro Schwarz erstellt und im Januar 2021 durch die Bezirksvertretung Bochum-Ost beschlossen. Mit der Umsetzung soll Mitte 2021 begonnen werden. Die Fertigstellung der Maßnahme ist voraussichtlich Ende 2021 zu erwarten.

>> Vertiefungsbereich: Amtmann-Kreyenfeld-Schule (25,5 MB)

Das Quartier „Werner Heide“ liegt im Zentrum Wernes nördlich des Werner Marktplatzes und umfasst die Straßenzüge Zur Werner Heide, Boltestraße, Im Streb, Adria- nistraße, Krachtstraße, Elsingstraße und Rolandstraße. Die in den 1980er Jahren durchgeführte Wohnumfeldverbesserung ist stark erneuerungsbedürftig.

Ziel der Maßnahme ist die Bestandssicherung erhaltenswerter Gehölze und Grünstrukturen, die Ergänzung und Ersatzpflanzung der Straßenbäume sowie die Schaffung von Aufenthaltsqualität im Quartier.

Dabei werden in der „Werner Heide“ die Pflanzbeete saniert und einige Baumstandorte überarbeitet. Erste Rodungsarbeiten wurden vom Tiefbauamt der Stadt Bochum durchgeführt. Mit den Arbeiten ist im Frühjahr 2021 begonnen worden. Eine Fertigstellung der Maßnahme ist bis Ende 2021 zu erwarten.

Das Landschaftsarchitekturbüro Schwarz ist ebenfalls mit der weiteren Planung und Bauvorbereitung des Werner Parks beauftragt und hat zum Jahresbeginn 2020 seine Arbeit aufgenommen. Im Rahmen einer umfangreichen Beteiligung im Juni 2020 wurde die Planung den Bürger*innen vorgestellt, diskutiert und weitere Anregungen für die Planung gesammelt. Über die Ergebnisse der Beteiligung wurde im Rahmen einer Ausstellung im neuen Infoschaufenster und online auf der WLAB-Website informiert.

Teil der Überarbeitung ist die Verbesserung des Wegesystems, neue Spiel- und Fitnesselemente, eine Hundewiese, Sitzpodeste am Werner Teich und vieles mehr. Mit der Umsetzung der Maßnahme wird voraussichtlich im Sommer des Jahres 2021 begonnen. Eine Fertigstellung der Maßnahme ist voraussichtlich bis Ende 2021 zu erwarten.

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - südlicher Bereich (21,8 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - zentraler Teilbereich (27,3 MB)

Anlass & Ziel

Im Rahmen der Stadterneuerung WLAB stellt die Stärkung der Wohnstandorte in den beiden Stadtteilen eine zentrale Zielsetzung dar. Neben den Beratungsangeboten von Quartiersarchitekten und Stadtteilmanagement sowie der Förderung privater Investitionen in den Gebäudebestand wird im Rahmen des Zukunftkonzepts Wohnen Bestand und Neubau analysiert sowie die räumlichen Hemmnisse und Potenziale erarbeitet.

Akteurs- und Bürgerinnenbeteiligung

  • 2020: Drei Expertenworkshops mit Akteuren aus dem Bereich der Wohnungswirtschaft in WLAB, sind über das Jahr zum Thema „Zukunftssichere Weiterentwicklung des Wohnstandorts“ durchgeführt worden.
  • Herbst 2020: Online-Beteiligung zur Bewertung des Wohnstandorts und möglicher Entwicklungstendenzen auf der WLAB-Website für Anwohner*innen.

Ergebnis & weiteres Vorgehen

Mit der Erarbeitung des Zukunftskonzept Wohnen für WLAB wurden die Büros REICHER HAASE ASSOZIIERTE GmbH und InWIS Forschung & Beratung GmbH beauf- tragt. Das Zukunftskonzept Wohnen für WLAB wird 2021 abgeschlossen und der Bezirksvertretung Bochum-Ost vorgestellt.

Gesamtüberblick der Projekte und Maßnahmen

Die Maßnahmen des Stadterneuerungsprogramms Soziale Stadt Werne – Langendreer-Alter Bahnhof sind vielfältig:

Ermöglicht durch: