Projekte & Maßnahmen

Projekte & Maßnahmen

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Bauliche Projekte im Rahmen der Stadterneuerung

Der Stadterneuerungsprozess in Werne und Langendreer-Alter Bahnhof umfasst eine Vielzahl von baulichen und bauvorbereitenden Projekten, die kontinuierlich begonnen, weiter geplant oder auch schon fertiggestellt werden konnten. Bevor gebaut werden kann, wird erst gemeinsam mit Akteuren und Bürger*innen geplant. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den abgeschlossenen, laufenden und anstehenden Projekten.

Fertiggestellte bauliche Projekte

Anlass & Ziel 
Die Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit innenstadtnaher Flächen wird für produzierendes Gewerbe immer schwieriger. Vor dem Hintergrund von Schließungen großer Gewerbeflächen in und um das Fördergebiet wird die Möglichkeit einer Entwicklung eines Handwerkerhofs im Programmgebiet der Sozialen Stadt WLAB diskutiert. Unter diesen Gesichtspunkten wurde in Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt „Pro Urban“ und der Bochumer Wirtschaftsentwicklung die mögliche Nachfrage nach einem Handwerkerhof evaluiert.

Vorgehen 
Zu Beginn stand die Bedarfsabfrage in Form einer Befragung von Gewerbetreibenden. Aufgrund der Tragweite des Projekts wurde die Befragung gesamtstädtisch und überregional unter Hinzunahme des Ennepe-Ruhr-Kreises mit Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe durchgeführt. Hierzu wurde in Kooperation mit dem Institut InWIS ein Fragebogen entwickelt, der auf die möglichen Expansionsinteressen der Unternehmen abzielt.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Insgesamt wurden 1.744 Unternehmen kontaktiert, von denen sich etwa 150 beteiligt haben. 15 Unternehmen wünschten engeren Kontakt zu der jeweiligen Wirtschaftsförderung. Diese Firmen wurden Anfang 2019 angeschrieben bzw. besucht. Am Ende kam es bei lediglich vier Firmen zu einem Interesse an einem Handwerkerhof. Dieses Interesse wurde in der Mehrzahl der Fälle dahingehend spezifiziert, dass sich dieser Handwerkerhof in der Nähe des bisherigen Standortes befinden muss und sich aus der Zusammenstellung der sich ansiedelnden Firmen Synergien und kein Wettbewerb ergeben sollten. Vor diesem Hintergrund ist ein ausreichendes Interesse für ein solches Projekt aus Sicht der Bochum Wirtschaftsentwicklung derzeit nicht gegeben.

Da der Bochum Wirtschaftsentwicklung über das firmeneigene Monitoring von Anfragen aus den Jahren 2018 und 2019 - wenn auch in begrenztem Maße - weitere Flächenbedarfe für (externe und interne) Hand- werksfirmen vorliegen, werden nun Untersuchungen angestellt, ggf. eine Gewerbefläche zu entwickeln, die speziell für die Bedarfe von Handwerksfirmen ausgerichtet wird. Von dem ursprünglichen Gedanken eines Handwerkerhofes im eigentlichen Sinne würde sich ein solches Projekt aber ggf. substanziell unterscheiden. 
 

>> Kurzbericht zur Bedarfsabschätzung im Ruhr-Handwerk (0,5 MB)

Stadt Bochum, Lutz Leitmann

Anlass & Ziel 
Der 4.500 qm große Kinderspielplatz wurde 2015/2016 erneuert, jedoch konnten nicht alle Anregungen des Beteiligungsverfahrens im Zuge der ersten Erneuerung umgesetzt werden. Der Bolzplatz und angrenzende Aufenthaltsflächen standen im Fokus der Teilüberarbeitung. 

Entwurf & Umsetzung 
Die ausstehenden Ergänzungen aus der Bürger*innenbeteiligung und Umgestaltung aus 2015/2016 wurden im Frühjahr und Sommer 2018 umgesetzt. Das Spielfeld wurde mit einem hochwertigen Kunststoffbelag ausgestattet. Heute bietet die Anlage Kindern und Jugendlichen modernste Spielbedingungen. 

Eröffnung 
Am 25. September 2018 wurde der neue Bolzplatz feierlich mit einem Eröffnungsturnier in Kooperation mit dem Fußballverein SC Werne 02 eingeweiht. Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche gab den Anstoß zum ersten Spiel auf dem neuen Platz 

>> Planung ergänzende Teilüberarbeitung Bolzplatz "Auf den Holln" (5 MB)

Stadt Bochum, Amt für Geoinformation

Anlass & Ziel 
Das Freibad Werne im Nordosten Wernes ist mit einem Besucheraufkommen von über 30.000 Badegästen zentrales Schwimmbad dieser Region. Es hat große lokale Bedeutung und ist eines der wichtigsten Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche insbesondere aus Werne und Langendreer-Alter Bahnhof. Die Freibadumkleiden sowie das vorstehende Eingangsgebäude mit ehemaliger Turnhalle weisen erhebliche bauliche und energetische Mängel auf. Eine Sanierung ist unwirtschaftlich, daher soll ein Neubau erfolgen. Durch den Abriss des Gebäudes und die damit ermöglichte Neugestaltung und -bebauung wird eine deutliche Aufwertung der Eingangssituation zum Freibad erreicht. 

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Auf Grundlage einer Entwurfsplanung wurde ein Förderantrag bei der Bezirksregierung gestellt. Dieser wurde negativ beschieden. Dadurch stehen weniger Mittel zur Sanierung bereit, die Planungen wurden dementsprechend überarbeitet. Die Wasserwelten Bochum setzen die Sanierung nun ohne Förderung durch das Stadterneuerungsprogramm um. Die Wiedereröffnung des Bades ist für Mitte 2021 angestrebt. Als erste Maßnahme erfolgt aktuell (März 2020) der Abriss des Eingangsgebäudes und der Umkleiden.

Anlass & Ziel 
Die Erneuerung von Kinderspielplätzen hat einen hohen Stellenwert im Stadterneuerungsprozess. Im Sozialraum Werne leben etwa 2.200 Kinder und Jugendliche. Der Stadtteil verfügt über eine Spielflächenbedarfsdeckung von ca. 33 %. Der Kinderspielplatz an der Heinrich-Gustav-Straße/Wittekindstraße bedurfte einer dringenden Überarbeitung und Aufwertung. Das Planungsbüro Rolf Teschner erarbeitete den Planungsentwurf. Das Stadtteilmanagement war verantwortlich für Konzeption und Durchführung der Beteiligung. 

Von der Beteiligung zur Eröffnung des Spielplatzes

  • 25. April 2017: Streifzug mit Kindern der OGS der Amtmann-Kreyenfeld-Schule. 
  • 27. April 2017: Beteiligung des Kindergartens der Herz-Jesu-Gemeinde als Malaktion. 
  • 27. April 2017: Offene Beteiligung am Kinderspielplatz mit Modellbau, Malaktion und Eltern- und Anwohnerbeteiligung. 
  • 11. Januar 2018: Spatenstich mit Oberbürgermeister Thomas Eiskirch. 
  • 21. Juni 2018: Feierliche Eröffnung des neuen Spielplatzes. 

Entwurf & Umsetzung 
Entstanden ist ein Spielplatz für verschiedene Altersgruppen - ein Aspekt, der den Kindern in der Beteiligung besonders wichtig war. Der neue Spielplatz gliedert sich in Bereiche für alle Altersgruppen, von Sandspielflächen über Kletter- und Schaukelmöglichkeiten bis hin zu Basketball und Sitzmöglichkeiten. 
Eine Brachfläche, die teils zum Parken genutzt wurde, konnte als neue Multifunktionszone - die jetzt verschiedensten Aktivitäten Raum bietet - dem Spielplatz im westlichen Bereich zugeschlagen werden. Abgetrennt vom Verkehrsgeschehen kann die geschützte Fläche z. B. zum Radfahrenlernen oder Skaten genutzt werden und verbessert gleichzeitig die Verbindung zum Sportplatz. Aufenthaltsbereiche für Jugendliche mit Jugendbänken und auch Sitzgelegenheiten für Eltern und Senioren sind vorgesehen. Besonders zu erwähnen ist, dass die OGS der Von-Waldthausen-Schule im Rahmen des Stadtteilfondsprojektes „Spielplatzpatenschaft und mehr!“ die Bestückung und Verwaltung der neuen Spielekiste auf dem Kinderspielplatz übernimmt. 

Eröffnung 
Am 21. Juni 2018 wurde der Kinderspielplatz feierlich mit vielen in der Planung beteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eröffnet. 

>> Planung Neugestaltung Kinderspielplatz "Heinrich-Gustav-Straße / Wittekindstraße" (15,2 MB)

Anlass & Ziel

Der Kinderspielplatz „Hölterheide“ liegt im nördlichen Teil Wernes. In dessen Einzugsgebiet leben ca. 250 Kinder und Jugendliche. Der Platz bedurfte einer grundlegenden Überarbeitung, um die Spielsituation für die Nutzenden zu verbessern. Der Spielplatz ist zudem von vielen Garagenwänden gerahmt, die erhebliches Gestaltungspotential aufwiesen. Daher war eines der Ziele, mit Kindern und Jugendlichen Ideen für eine Wandgestaltung der angrenzenden Wände zu entwickeln und diese gemeinsam mit einem Graffiti-Künstler umzusetzen.

Von der Beteiligung bis zur Eröffnung

  • 8. März 2018: Öffentliche Beteiligung auf dem Spielplatz, unter Einbindung der OGS der Amtmann-Kreyenfeld-Schule mit Mal- und Modellbauaktion sowie Eltern und Anwohner*innen.
  • 6./13. März 2018: Einbindung der angrenzenden Kindertageseinrichtungen Ev. Oberlin-Kindertageseinrichtung sowie der städtischen Kindertageseinrichtung Nörenbergskamp.
  • 22. März 2019: Graffiti-Workshop zur künstlerischen Gestaltung der angrenzenden Garagenwände mit Kindern der OGS der Amtmann-Kreyenfeld-Schule.
  • 9. April 2019: Feierliche Eröffnung des neuen Kinderspielplatzes.

Entwurf & Umsetzung

Entstanden ist ein Spielplatz, der das Thema Dschungel aufgreift und viele neue Spiel- und Sitzgelegenheiten bietet. Vom Trampolin zum Klettergerüst bis zur Nestschaukel gibt es vieles neu zu entdecken. Die planerische Umsetzung erfolgte durch das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum. Das Thema Dschungel spielte auch in der Beteiligung eine besondere Rolle als Gestaltungsidee für den Kinderspielplatz, was sowohl in der Auswahl der Spielgeräte berücksichtigt wurde als auch für die Wandgestaltung der angrenzenden Wände. Die Kinder lieferten die Motive und Skizzen, die durch den lokalen Graffiti-Künstler Mirko Turi verfeinert und in einem gemeinsamen Workshop mit Kindern und Jugendlichen an die Wände gebracht wurden.

Eröffnung

Am 9. April 2019 wurde der Kinderspielplatz „Hölterheide“ offiziell eröffnet. An einem sonnigen April-Nachmittag folgten viele an der Planung beteiligte Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene der Einladung. Sie brachten Köstlichkeiten mit, sodass sich die Eröffnung zu einem kleinen Nachbarschaftsfest entwickelte.

>> Planung Neugestaltung Kinderspielplatz "Hölterheide" (3 MB)

Anlass & Ziel
Im Bereich Werne-Vollmond liegt die parkähnliche Grünfläche mit dem Kinderspielplatz „Am Koppstück“. Sie ist umgeben von Ein- und wenigen Mehrfamilienhäusern. Die Sportflächen und Spielgeräte der Anlage sind in die Jahre gekommen und eine Neugestaltung, die das gesamte Areal für Kinder und Jugendliche aufwertet und auch zum Aufenthalt für Erwachsene einlädt, war notwendig.

Von der Beteiligung bis zur Eröffnung

  • Juli 2018: Vorgespräche mit Nutzenden, Nachbar*innen und Tagesmüttern im direkten Umfeld der Fläche.
  • 2. August 2018: Beteiligungsveranstaltung unter dem Motto „Ideenpicknick im Park“.
  • 20. September 2018: Erläuterung und Diskussion der Entwurfsplanung auf der Fläche mit den Beteiligten der ersten Veranstaltungen.
  • 6. Februar 2020: Feierliche Eröffnung der Park- und Spielfläche.

Entwurf & Umsetzung
Es ist ein Spiel- und Bolzplatz entstanden, der parkähnliche Qualitäten aufweist. Es gibt eine Blumenwiese, Picknicktische und Bänke sowie weitere parkähnliche Bepflanzungen mit Obstbäumen, die zum Entdecken einladen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Wegeverbindung, die erstmalig baulich hergestellt wurde. Der Bolzplatz wurde verkleinert und neu ausgerichtet, um auch kleineren Gruppengrößen das Spiel auf zwei Tore zu ermöglichen. An den Seiten bieten Jugendbänke Sitzmöglichkeiten für Zuschauende. Auf der rückwärtigen Seite des Ballfangzauns gibt es nun sogar die Möglichkeit Basketball zu spielen. Der Spielbereich für kleinere Kinder erhielt eine neue Spielkombination, die Rutsche wurde erneuert und ein Sandspielpodest hinzugefügt.
Die beliebte Nestschaukel bleibt dem Spielplatz natürlich erhalten. Eine Besonderheit ist eine verschließbare Truhe in der auf dem Spielplatz z. B. Sandspielsachen genutzt und gelagert werden können.

Eröffnung
Die Park- und Spielfläche „Am Koppstück“ wurde am 6. Februar 2020 unter dem Motto „Winter-Picknick im Park“ mit großem Zuspruch der Nachbarn und Familien mit Kindern eröffnet. Dabei wurde des öfteren die alte Tradition der Nachbarschaftsfeste auf den Koppstück angesprochen. Eine Tradition, die vielleicht auf der neugestalteten Fläche wieder aufgegriffen werden könnte.
 

Vorentwurf Lageplan

Anlass & Ziel 
Nahe des Werner Zentrums reihen sich zahlreiche öffentliche Grün- und Freiraumstrukturen aneinander, die einer Aufwertung bedürfen. Dazu gehören der Werner Markt mit Wochenmarktangeboten und großzügiger Veranstaltungs- und Aufenthaltsfläche, das nördlich angrenzende Wohnquartier „Werner Heide“, der Werner Park, der sich in östlicher Richtung bis zum Freibad Werne und den angrenzenden Landschaftsraum erstreckt sowie der Schulhof der Amtmann-Kreyenfeld-Schule. Zielsetzung ist die übergeordnete Vernetzung der Räume, um Grün- und Freiraumstrukturen im Stadtteil zu betonen, zu verbinden und zu einem durchgehenden grünen „Rückgrat“ für Werne zu entwickeln. Im Juni 2018 wurden die Büros Reicher Haase Assoziierte, Greenbox und Brilon, Bonzio, Weiser mit der Erarbeitung der Rahmenplanung beauftragt. 

Von der Beteiligung zum Rahmenplan
Das Stadtteilmanagement begleitete den Planungsprozess und verantwortete die Aktivierung und Einbeziehung der Anwohner*innen und Akteure. Mit mehreren aufeinanderfolgenden Beteiligungsschritten wurden sowohl die breite Anwohnerschaft als auch die im Quartier ansässigen Akteure beteiligt:

  • 14. Juni 2018: Öffentlichkeitsbeteiligung beim Bürgerfest auf dem Marktplatz Werne im Rahmen der Bürgerwoche Bochum-Ost.
  • 18. September 2018: Präsentation und Diskussion unterschiedlicher Nutzungsvarianten für den Werner Marktplatz während der Stadtteilkonferenz WLAB.
  • 7. Oktober 2018: Jugendbeteiligung zum Rahmenplan mit Schwerpunkt Werner Marktplatzes im Rahmen des Jugendforums Ost.
  • 26./27. Oktober 2018: Akteursbeteiligung zu den Fokusbereichen im Stadtteilbüro WLAB.
  • 8. Januar 2019: Diskussion und Einbindung der Schulleitung und des offenen Ganztags der Amtmann-Kreyenfeld-Schule zur Vernetzung der beiden Bereiche des Werner Parks im Zusammenhang mit der ebenfalls anstehenden Schulhofumgestaltung der Grundschule.
  • 17. Januar 2019: Öffentlichkeitsbeteiligung als Entwurfswerkstatt im Gemeindezentrum Herz-Jesu.
  • 27. Juni 2019: Beschlussfassung des Rahmenplans in der Bezirksvertretung Bochum-Ost.

Die Pläne zum „Grünen Rückgrat Werne“ wurden im Herbst 2019 sowohl im Stadtteilbüro als auch auf der Stadtteilkonferenz WLAB ausgestellt und stießen auf reges Interesse.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Die Entwurfsplanungen der Vertiefungsbereiche dienten als Grundlage für die weitere Beantragung von Fördermitteln zur Umsetzung der Projekte im Rahmenplan-Gebiet ab 2020. Erfolgreich konnten für die Umgestaltungen des Werner Parks, des Schulhofs der Amtmann-Kreyenfeld-Schule und dem Werner Markt Fördermittel im STEP 2020 eingeworben werden.
 

>> Broschüre: Rahmenplan Grünes Rückgrat Werne (8,7 MB)

>> Strategischer Rahmenplan (23 MB)

>> Leitbild Grünes Rückgrat (1 MB)

>> Vertiefungsbereich: Amtmann-Kreyenfeld-Schule (25,5 MB)

>> Vertiefungsbereich: Hölterweg (2,1 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - südlicher Bereich (21,8 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - zentraler Teilbereich (27,3 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Heide (104,3 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Heide - kurzfristige Maßnahmen (72,2 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Markt - Variante Bebauung (14 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Markt - Variante Freiraum (14,5 MB)

>> Vertiefungsbereiche: Zeithorizonte (0,2 MB)

Laufende bauliche Projekte

Anlass & Ziel 
Die Alte Bahnhofstraße zwischen Lünsender Straße und Ümminger Straße ist der zentrale Versorgungsbereich im Stadtteil Langendreer-Alter Bahnhof. 
Unsichtbar für die Besucher*innen der Alten Bahnhofstraße wartet unter der Oberfläche eine Herausforderung: Die Kanäle in der Straße haben über Jahre gute Dienste geleistet, müssen aber unabdingbar erneuert werden. 
Im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt WLAB ergibt sich mit der Erneuerung des Kanals die Chance, die Oberfläche grundlegend neuzugestalten. Unter dem Motto „Alter Bahnhof – Neues Pflaster“ erfolgt nun die Planung und Entwicklung eines Gestaltungskonzeptes für die Alte Bahnhofstraße. Dabei stehen insbesondere die Fragen zur Gestaltung, der Verkehrsführung, der Raumaufteilung und der Nutzung im Vordergrund. Mit der Gestaltungsplanung beauftragt sind die Büros ST-Freiraum und Lindschulte Ingenieurgesellschaft GmbH. 

Bürger*Innenbeteiligung 

  • 17. September 2019: Workshop zur Diskussion- und Ideenfindung mit Gewerbetreibenden und Dienstleistenden entlang der Alten Bahnhofstraße. 
  • 24. September 2019: Offene Bürger*innenbeteiligung mit allen Interessierten zur zukünftigen Gestaltung der Alten Bahnhofstraße. 
  • 05. Oktober 2019: Beteiligungsangebot auf dem Herbstmarkt Am Stern.
  • 19. November 2019: Thementisch auf der Stadtteilkonferenz WLAB.
  • Seit Ende September 2019: Online Beteiligung auf der Website des Stadtteilmanagements. 

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Die in den Veranstaltungen und Workshops diskutierten Anregungen und Ideen bezüglich vorstellbarer Varianten der Verkehrsführung und Gestaltungsideen fließen nun in die Aufstellung des Gestaltungskonzepts ein. Parallel wird die Kanalplanung entwickelt. Beide Planungen müssen aufeinander abgestimmt entwickelt werden. Bei der Erneuerung der Alten Bahnhofstraße handelt es sich um ein komplexes Planungsverfahren, das sich voraussichtlich noch über das Jahr 2020 erstrecken wird. 

Anlass & Ziel 
Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen wird ein Nahmobilitätskonzept erarbeitet. Es ist eine übergeordnete Planung, die sich mit Zielen, Handlungsfeldern und Maßnahmen auf beide Stadtteile bezieht. Einige davon können kurzfristig bei der Umsetzung der Maßnahmen der Sozialen Stadt oder weiterer Regelmaßnahmen im öffentlichen Raum berücksichtigt werden, andere sind mittel- und langfristig angelegt. Das Konzept und die formulierten Ziele werden Grundlage zukünftiger Planungen im öffentlichen Raum der Stadtteile sein. 
Unter anderem stehen hierbei nachfolgende Themen im Vordergrund: Selbstständige Mobilität durch barrierefreie Gestaltung fördern, komfortable Räume für Fuß- und Radverkehr sicherstellen, leichtes, sicheres Queren von Straßen für Fuß- und Radverkehr gewährleisten, Straße als Lebensraum zurückgewinnen, attraktive Räume für Aufenthalt schaffen. 

Bürger*Innenbeteiligung 

  • 13. Juni 2019: Öffentlichkeitsbeteiligung beim Bürgerfest auf dem Werner Marktplatz im Rahmen der Bürgerwoche Bochum-Ost.
  • 16. Juni 2019: Öffentlichkeitsbeteiligung während des Stadtteilfests „Bänke raus“ im Rahmen der Bürgerwoche Bochum-Ost.
  • Juli–September 2019: Online-Beteiligung auf der Website des Stadtteilmanagements.
  • 19. November 2019: Vorstellung und Diskussion möglicher Maßnahmen auf der Stadtteilkonferenz WLAB 2019. 

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Der Auftrag zur Erstellung des Nahmobilitätskonzepts wurde Ende 2018 an die Ingenieursgesellschaft Stolz (IGS) vergeben. Das Konzept wird aktuell erarbeitet. Das Stadtteilmanagement begleitet den Aufstellungsprozess um Querschnittsthemen, Beteiligungsergebnisse sowie Sach- und Ortskenntnisse einzubringen. Ziel ist es das Konzept bis Mitte 2020 fertig zu stellen und der Bezirksvertretung Ost zur Abstimmung vorzulegen.
 

Anlass & Ziel 
Das Kinder- und Jugendfreizeithaus InPoint an der Unterstraße in Langendreer-Alter Bahnhof ist in einem baulich sehr schlechten Zustand, der eine nachhaltige Sanierung und Weiternutzung ausschließt. Die bauliche Situation in Verbindung mit dem hohen Betreuungsbedarf der Kinder und Jugendlichen in diesem Sozialraum macht einen Ersatzneubau notwendig.

Beteiligung der Nutzenden

  • Vorbereitend wurden Beteiligungsgespräche mit den Leitungen und Jugendlichen des KJFH zur ersten Abstimmung des Raumprogramms geführt. 
  • Im Jugendforum Ost 2018 wurden weitere Ideen zur Entwicklung der Innen- und Außenbereiche durch die Jugendlichen eingebracht.
  • Auf Grundlage der Beteiligung wurde die Entwurfsplanung des Gebäudes durch die Architekten entwickelt und in Rückkopplungsterminen mit den Leitungen der Einrichtung abgestimmt.

Ergebnis & weiteres Vorgehen
Im September 2019 gelang die erfolgreiche Fördermittelbeantragung. Der Neubau des InPoint erfolgt an einem neuen Standort. Der neue Standort auf dem ehemaligen Betriebshof an der Straße Hohe Eiche weist viele Standortvorteile auf. Das direkte Außengelände des Neubaus liegt fernab der vielbefahrenen Straße am Rand des Volksparks Langendreer. Geschaffen wird ein attraktives, offenes Angebot für Kinder und Jugendliche, größere, barrierefreie und flexiblere Gruppenräume sowie ein attraktives Außengelände. Der vom Architekturbüro Banz + Riecks erstellten Planung wurde von der Bezirksvertretung Bochum-Ost zugestimmt. Aktuell werden die vorbereitenden Maßnahmen für den Baubeginn Mitte 2020 durchgeführt. 

Ansicht InPointVolkspark

Ansicht InPoint Zugang

Ansicht InPoint Zufahrt

Ansicht InPoint Schule

Anlass & Ziel 
Das Kinder- und Jugendfreizeithaus (KJFH) Jucon ist ein Containerbau, der vor rund 20 Jahren als Übergangslösung entstand. Das KJFH weist derweil erhebliche energetische Mängel auf, eine Sanierung wäre unwirtschaftlich, sodass ein Neubau notwendig ist. Durch den Neubau sollen moderne Räume für Aktivitäten und ein aufgewertetes Außengelände für Bewegungsspiele und Aufenthalt realisiert werden.

Beteiligung der Nutzenden und Anwohner*innen

  • Zur Erarbeitung und Abstimmung des Raumprogramms für den Neubau wurden Gespräche mit den Jugendlichen und den Beschäftigten des KJFH geführt. Daneben wurden im Jugendforum Ost 2018 weitere Ideen zur Entwicklung der Innen- und Außenbereiche durch die teilnehmenden Jugendlichen eingebracht. 
  • Auf Grundlage der Beteiligung entwickelte das Büro Banz + Rieks die Planung des Gebäudes, welche in vielen Rückkopplungsterminen mit den Leitungen der Einrichtung abgestimmt.
  • Die Entwurfsplanung wurde ebenfalls den angrenzenden Anwohner*innen vorgestellt und mit Ihnen abgestimmt.

Ergebnis & weiteres Vorgehen
Die Beschlussfassung der BV Ost erfolgte im Jahr 2019 ebenso die erfolgreiche Beantragung der Fördermittel. Das Jucon wird an gleicher Stelle neu errichtet. Aktuell werden daher Vorbereitungen für den Abriss des Gebäudes getroffen. Mit dem Start der Neubaumaßnahme ist im Laufe des Sommers 2020 zu rechnen.

Lageplan Jucon Plan 01

Lageplan Jucon Plan 02

Anlass & Ziel 
Der Kinderspielplatz hat eine Größe von etwa 1.500 qm. Der Bolzplatz wird nur zum Teil genutzt – die bespielten Flächen lassen sich vor Ort gut ausfindig machen und der Rest ist mit Rasen bewachsen. Ziel ist eine Optimierung der vorhandenen Spielgeräte und eine Attraktivierung des Spielgeländes.

Bürger*Innenbeteiligung

  • 21. Mai 2019: Offene Beteiligung auf dem Kinderspielspielplatz mit Kindern und Anwohner*innen aus der direkten Nachbarschaft.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Beteiligung ist durch das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum eine Planung für den Bolz- und Kinderspielplatz erarbeitet worden. In der Beteiligung wurde der Bolzplatz oftmals als zu groß und unattraktiv beschrieben. Dieser Wunsch wurde in die Planungen aufgenommen. Das Spielfeld wird nun halbiert, mit neuen Toren ausgestattet und mit einer textilen Oberfläche, wie auf dem neuen „Bolzplatz Auf den Holln“ ausgestattet. Die `Restfläche´ des Bolzplatzes wird dazu genutzt, die überschüssigen Bodenmassen aus der Baumaßnahme „Oleanderweg“ als bespielbare Hügellandschaft zu modellieren. 

Um den Bolzplatz soll zudem eine Sitztribüne aus Natursteinbrocken entstehen, die als abgestufte, zweireihige Sitzstufen zwischen dem neuen Bolzplatz und der Hügellandschaft errichtet wird.. Der vorhandene Ballfangzaun für den neuen Bolzplatz wird weiter verwendet werden. Auf der Ostseite, im Bereich der Hügellandschaft, soll der Zaun geöffnet und mit dem Spielbereich verbunden werden, so dass insgesamt eine große, zusammenhängende Spielfläche entsteht. Den Spielplatz erreicht man dann über zwei neue Tore, die gleichzeitig Hunde außerhalb des Bolz- und Spielplatzes halten sollen.

In der Beteiligung wurden weitere Wünsche geäußert, die bei ausreichendem Projektbudget in der Planung ebenfalls berücksichtigt werden:

  • Überarbeitung und Aufwertung der vorhandenen Spielgeräte 
  • Ergänzung von Spielgeräten für Kleinkinder 
  • Ergänzung Kleinkinderrutsche 
  • Trampolin
  • Sitzbänke und weitere Abfalleimer aufstellen 
  • Picknicktisch aufstellen 

Im Bereich der Tischtennisplatte werden die sehr dicht gewachsenen Sträucher gelichtet, so dass dieser Bereich einsichtiger wird (Ecke Oleanderweg/Am Heerbusch).

Für die Baumaßnahme „Oleanderweg“ mussten die Sträucher hinter der Zaunanlage des Spielplatzes gerodet werden. Derzeit hat man vom Spielplatz aus freie Sicht auf die Straße Am Heerbusch. Diese Sicht soll im Zug der Neuplanungen mit einer Schutzpflanzung, unter Berücksichtigung der Kanaltrasse, auf dem Spielplatz wieder geschlossen werden.

Download Entwurf Bolz- und Spielplatz Olenderweg

Anlass & Ziel 
Der Kinderspielplatz „Auf den Scheffeln“ mit einer Größe von ca. 540 qm bedarf einer Aufwertung. Der Platz liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Von-Waldthausen-Grundschule sowie der Willy-Brandt-Gesamtschule, deren Quartiersschulhöfe in Kürze umgestaltet werden und auch in den Nachmittagsstunden genutzt werden können. Um das Angebot am Standort des Schulzentrums zu ergänzen liegt der Schwerpunkt in der Umgestaltung des Spielplatzes bei der Zielgruppe jüngere Kinder.

Bürger*Innenbeteiligung

•    28. Mai 2019: Offene Beteiligung auf dem Kinderspielspielplatz mit Kindern, Jugendlichen und Anwohner*innen aus der direkten Nachbarschaft.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Abgeleitet aus der Beteiligung wurde durch das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum eine Planung für den Kinderspielplatz erarbeitet. Diese steht unter dem Motto „Auf hoher See“ – ein Thema, das oft in der Beteiligung genannt wurde und in den Planungen berücksichtigt wurde. Der Planung für den Spielplatz wurde durch die Bezirksvertretung am 5.9.19 zugestimmt.

Auf dem Spielplatz entstehen Spielbereiche für Kinder unter 3 Jahren und 3 Jahren bis 6 Jahren. Der Vorentwurf sieht eine neue Spielkombination vor, die in Anlehnung an ein Piratenschiff gebaut werden soll. Die Spielkombination wird verschiedene Spiel- und Klettermöglichkeiten für Kinder unter 3 Jahren und 3 Jahren bis 6 Jahren enthalten (z.B. Vogelnest, Rutsche, Klettermöglichkeiten aber auch Sandspielelemente für Kleinkinder). 

Der vorhandene Rasenhügel wird mit kleineren Balancier- und Klettermöglichkeiten aufgewertet und somit noch besser in dem Spielablauf integriert. Die vorhandene Wippe wird in das neue Spielkonzept eingebunden. Ein neues Federwipptier wird in dem Sandspielbereich integriert. Für Rollenspiele soll eine kleine bespielbare Theke im Sitzbereich/gepflasterte Fläche aufgestellt werden. 

Ein weiterer Wunsch der Anwohner war es, dass eine abschließbare Spielkiste aufgestellt wird. Der Schlüssel für die Spielekiste wird von der neuen Spielplatzpatin verwaltet, die bei der Beteiligungsaktion gewonnen werden konnte. 

Sonstiges 

Die zwei große Ahornbäume, die bereits an heißen Tagen Schatten spenden, werden durch einen sogenannten Zukunftsbaum, der neu gepflanzt wird, ergänzt. Des Weiteren werden zwei neue Bänke und zwei Abfallbehälter mit Deckel auf dem Gelände aufgestellt. Mit dem Baubeginn ist Mitte 2020 zu rechnen

Download Entwurf KSP Auf den Scheffeln

Anlass & Ziel 
Der Volkspark ist der größte gestaltete Freiraum im Stadtteil Langendreer-Alter Bahnhof. Er wurde in den 1960er Jahren im Sinne der Volksparkbewegung errichtet und präsentiert sich in dieser Grundstruktur noch heute. Er ist 10,3 ha groß und verfügt über einen hochwertigen Gehölzbestand, jedoch besteht Erneuerungsbedarf. Viele Ausstattungselemente sind in die Jahre gekommen, die Eingangssituationen bedürfen einer Überarbeitung und auch die Spiel- und Aufenthaltsbereiche müssten teilweise neu gestaltet werden. Ziel der Parkentwicklung ist eine Grundsanierung der vorhandenen Strukturen und die Anpassung an aktuelle Nutzungsanforderungen.

Bürger*innenbeteiligung

  • 10. Juni 2018: Öffentlichkeitsbeteiligung während des Stadtteilfests „Bänke raus“ im Rahmen der Bürgerwoche Bochum-Ost. Sammlung der Aktivitäten, der Aufenthaltszeiten sowie der Wünsche an eine Neugestaltung. 
  • 12. Juni 2018: Öffentlichkeitsbeteiligung beim Volksparkfest im Rahmen der Bürgerwoche Bochum-Ost in Verbindung mit Spielaktionen. 
  • Sommer 2018: Einzelgespräche mit angrenzenden Akteuren, bspw. Grundschule Am Volkspark, Figurentheater-Kolleg, Minigolfverein und weiteren Beteiligten. 
  • 18. September 2018: Präsentation und Diskussion der Ergebnisse zum Parkentwicklungskonzept auf der Stadtteilkonferenz WLAB.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Als Grundlage wurde im Frühjahr 2018 das Büro Weisser, Wuppertal, mit der Erarbeitung eines Parkentwicklungskonzeptes beauftragt. Im Zuge der Erarbeitung des Parkentwicklungskonzeptes wurden die anliegenden Akteure (Figurentheater-Kolleg, Grundschule am Volkspark, Minigolf-Verein, Tagesmütter etc.) sowie die Bürger*innen (Volksparkfest, Stadtteilkonferenz) umfangreich beteiligt. Das Konzept wurde der Bezirksvertretung Ost in der Sitzung vom 21.03.2019 vorgestellt. Erarbeitet wurden mit dem Parkentwicklungskonzept unter anderem folgende Kernaspekte:

  • Betonung der Eingangssituationen, Anlage zusätzlicher Eingänge und Entwicklung eines Leitsystems. 
  • Erhalt der Vegetationsstruktur durch Auslichtung und Betonung besonderer Gehölze und Sträucher, Auslichtung ebenfalls zur Wiederherstellung von Sichtbeziehungen und Betonung der Eingangssituationen. 
  • Erneuerung und Ergänzung der Spielbereiche. 
  • Erhalt der Grundstrukturen im Bereich der Pergolen und Wasserbecken, Ergänzung durch neue Nutzungen wie Urban Gardening. 

Im Frühsommer 2019 wurde das „Landschaftsplanungsbüro Schwarz“ mit der Umsetzung des Parkentwicklungskonzepts beauftragt. Aktuell erarbeitet das Büro die Entwurfsplanung für den Volkspark Langendreer. Die detaillierte Gestaltung und Umsetzung wird in weiteren Beteiligungsbausteinen gemeinsam mit anliegenden Akteuren u. a. Grundschule am Volkspark, Minigolfverein, Figurentheater-Kolleg und interessierten Bürger*innen abschließend geplant. Im Anschluss wird der Entwurfsvorschlag der Bezirksvertretung Ost vorgestellt. Der Beginn der Umsetzung ist für Sommer/Herbst 2020 geplant.

>> Parkentwicklungskonzept Volkspark Langendreer (35 MB)

Planung Volkspark ENTWURF (3,7 MB)

 

Anlass & Ziel
Das architektonisch ansprechende Gebäude der ehemaligen Kirchschule wird nicht mehr als Schulgebäude genutzt und steht aktuell leer. Die Bezirksmusikschule Ost ist derzeit in einem stark sanierungsbedürftigen Schulgebäude am Standort des ehemaligen Schulzentrums Ost untergebracht. Neben anstehender Brandschutzsanierungen liegen erhebliche Schäden in der Bausubstanz vor. Zudem ist die Akustik und Raumaufteilung des Gebäudes erheblich unvorteilhaft für die aktuelle Nutzung.

Die alte Kirchschule ist als Bezirksmusikschule Ost gut geeignet und wird für eben jene neu ertüchtigt. Die Lage in ihrem Einzugsgebiet ist hervorragend und das Raumangebot ausreichend. 

Ergebnis & weiteres Vorgehen
Mit dem Umbau und der Sanierung der Kirchschule ist das Architekturbüro Büsing van Wickeren beauftragt. Mit den zukünftigen Nutzer*innen wurden die Grundrissänderungen und Sanierungsmaßnahmen im Planungsprozess abgestimmt hat. Die Bezirksvertretung Ost hat dem Vorhaben im Herbst 2018 zugestimmt. Mit den Arbeiten ist im Sommer 2019 begonnen worden. Die Schadstoffsanierung ist mittlerweile abgeschlossen. Dabei wurde ein Wasserschaden entdeckt, sodass die weitere Sanierung angepasst werden musste und nach der Beseitigung des Wasserschadens fortgeführt wird.
 

Anlass & Ziel 
Die Sportplatzanlage „Heinrich-Gustav-Straße“ liegt im südlichen Teil Wernes. Sie besteht aus einem Tennen- und einem Rasenspielfeld. Neben den auf dieser Anlage beheimateten Fußballvereinen „Werner SV“ und „CF Curdistan“ findet hier der Schulsport der Willy-Brandt-Gesamtschule sowie der Amtmann-Kreyenfeld-Schule statt. Hinzu kommt die Sportnutzung durch Freizeitmannschaften. 
Der Tennenplatz sowie das Umkleidegebäude sind stark sanierungsbedürftig. Der Tennenplatz muss komplett neu aufgebaut werden. Eine Optimierung der leichtathletischen Anlagen bzw. die Erweiterung um Freizeitsportanlagen würde neue Nutzergruppen für die Anlage interessieren. Für das Umkleidegebäude ist aufgrund der starken Nutzung durch Vereins-, Schul- und Freizeitsportler eine energetische Sanierung notwendig. 

Beteiligung der Nutzenden 

  • 2. Dezember 2019: Workshop mit den Nutzenden der Quartierssportanlage zur Entwicklung eines Raumprogramms für das Umkleidegebäude mit dem Referat für Sport und Bewegung. 

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Das Raumprogramm für das Umkleidegebäude wurde mit den Nutzenden abgestimmt. Im nächsten Schritt werden nun von den zuständigen Fachämtern die Bedarfe und Möglichkeiten zur Sanierung und Optimierung der Anlage in Bezug auf die Funktionen erarbeitet und für eine Fördermittelbeantragung im Herbst 2020 aufbereitet. 

Anlass & Ziel 

Die Sportplatzanlage Nörenbergstraße liegt im Norden Wernes, auf der Nordseite der A40. Sie stellt die einzige wohnquartiernahe Sport- und Freizeitanlage für Fußballsport im nördlichen Teil des Stadtteils Werne dar. Der Platz ist für Freizeitsportler zugänglich. Das Spielfeld ist stark sanierungsbedürftig. Ein kompletter Neuaufbau des Spielfeldes ist erforderlich. Die Platzanlage soll hinsichtlich der Nutzbarkeit und einer Verdichtung der Nutzungsintensität aufgewertet werden.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 

Die Sportplatzanlage - Heimat des SC Werne 02 - wird mit insgesamt 455.000 € saniert und als Tennenplatz neu hergestellt. Die Baumaßnahme ist jüngst gestartet und die ersten Bagger bereits vor Ort. Der Fußballplatz erhält dazu eine Entwässerungsanlage und zwei Erdtribünen. Für die neue Sportanlage muss die oberste Bodenschicht abgenommen werden, im Anschluss wird eine neue 31 cm starke Schicht aufgetragen mit einer gut sechs Zentimeter starken Tennenschicht an der Oberfläche. Auch der Übergang zu Vereinsheim und Umkleiden erhält eine einheitliche Pflasterung.

Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für den Herbst 2020 geplant, inklusive der für Tennenplätze vorgeschriebenen Fertigstellungspflege mit Ruhezeit. 

Anlass & Ziel 

Die sechszügige Willy-Brandt-Gesamtschule im Ortsteil Werne wird von etwa 1.350 Schüler*innen besucht und versteht sich als Stadtteilschule mit Sport- und Bewegungsschwerpunkt. Unter Berücksichtigung dieses Schwerpunktes und der Inhalte aus der Beteiligung wird der Schulhof neugestaltet, um zusätzliche Angebote zu ermöglichen und den Schulhof zum Begegnungs- und Bewegungsort für den Ortsteil zu stärken.

Die Von-Waldthausen-Grundschule befindet sich in direkter Nachbarschaft der Willy-Brandt-Gesamtschule und wird von ca. 200 Schüler*innen in insgesamt acht Klassen besucht. Durch eine Umgestaltung des Schulhofs soll der Bewegungs- und Spielwert für Schule, OGS und den Stadtteil erhöht werden. 

Beteiligung der Schulen

Willy-Brandt-Gesamtschule:

  • Mitte 2018: Vorgespräche mit Schulleitung, Hausmeister, Projektgruppe Schulhof und Schulverwaltungsamt. 
  • 19. Juni 2018: Workshop Schulhofneugestaltung mit Schulleitung, Lehrer*innen, Schüler*innenvertretung und Klassenvertreter*innen aus allen Jahrgängen. 
  • 26. September 2018: 2. Workshop zur Schulhofneugestaltung mit gleichem Teilnehmer*innenkreis. 
  • Herbst 2019: Vorstellung und Diskussion der Entwurfsplanung mit Vertretern der Schülerschaft. 

Von-Waldthausen-Grundschule:

  • Winter/Frühjahr 2018: Vorgespräche mit Schulleitung, Hausmeisterin Lehrer*innen und Schulverwaltungsamt. 
  • April 2018: Beteiligung der Schüler*innen aller Klassen über Wandzeitungen zu Ist- und Wunschsituationen bezüglich des Schulgeländes. 
  • Spiel- und Pausenprotokolle auf dem Schulhof während unterschiedlichen Pausenzeiten. 
  • Pfingstferien 2018: 2-Tägig Beteiligungsaktion mit den Kindern und Betreuer*innen der OGS. 1. Tag Stadtteilerkundungen zu Spielbereichen und anderen Schulhöfen im Quartier, 2. Tag Spiel- und Modellbauaktion zur Schulhofumgestaltung. 
  • 22. Juni 2018: Erste Ideenpräsentation auf dem Schulfest und Elternbeteiligung. 
  • Herbst/Winter 2018: Besprechung und Abstimmung der Planungen. 

Ergebnis & weiteres Vorgehen Im Jahr 2018 hat an beiden Schulen ein intensives Beteiligungsverfahren stattgefunden. Die Planung wurde durch das beauftragte Büro „wbp Landschaftsarchitekten“ erstellt. Die aus den Handlungsbedarfen resultierenden Kosten für die Schulhofumgestaltung überstiegen den zunächst bewilligten Handlungsrahmen.

Daher wurde die Planung in drei Bauabschnitte unterteilt. Für zwei Bauabschnitte stehen mit Bewilligung des STEP 2020 derzeit Mittel für die Umsetzung zur Verfügung. 
So kann die gesamte Fläche des Schulhofs der Von-Waldthausen-Grundschule sowie die vordringlichen Teilbereiche des Schulhofs der Willy-Brandt- Gesamtschule erneuert werden. Die Maßnahmen des 1. Bauabschnitt starteten am  am 30. März 2020. Die Ausschreibung für den 2. Bauabschnitt ist ebenfalls vergeben, so dass die Umsetzung des 2. Bauabschnitt gegebenenfalls direkt im Anschluss an die Fertigstellung des 1. Bauabschnitts erfolgen kann. 
 

Download Gesamtplan - Leistungsphase 2 (Vorentwurf)

Download Umgestaltung Von-Waldthausen-Grundschule

Download 1. Bauabschnitt Umgestaltung Schulhof Willy-Brandt-Gesamtschule

 

Anlass & Ziel 
Mitten im Stadtteil werden die Räumlichkeiten der ehemaligen Polizeiwache am Amtshaus Werne für Gruppen- und Beratungsangebote denkmalgerecht saniert und zu einer ständigen Anlaufstelle im Stadtteil ausgebaut. 
Der Stadtteilladen wird ein Ort für die Bürger*innen, an dem man sich trifft, bildet, gegenseitig unterstützt und neue Netzwerke aufbauen kann. Dies soll u.a. durch eine Verzahnung der Angebote aus dem Kinder- und Jugendhilfebereich, verschiedener Bildungsangebote sowie der Altenhilfe und der Stärkung des ehrenamtlichen Engagements der Bürger*innen im Sozialraum geschehen. Darüber hinaus sollen auch neue Angebote entstehen - immer orientiert an den aktuellen Wünschen und Erfordernissen des Stadtteils und seinen Bürger*innen. 

Entwurf
Der Stadtteilladen verfügt über zwei Beratungsräume mit dazugehörigen Büros für die Fachkräfte. Darüber hinaus steht ein multifunktionaler Raum als Treffpunkt und für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung. Ergänzt um eine Küche und Sanitär- wie Abstellräume bietet der Stadtteilladen ein gutes Raumangebot.

Ergebnis & weiteres Vorgehen
Die vorbereitenden Arbeiten konnten im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen werden. Der Start der Umbaumaßnahme erfolgte im Oktober 2019. Die Fertigstellung der baulichen Umsetzung des Stadtteilladens ist für das Frühjahr 2020 geplant. 

Anlass & Ziel
In diesem im Zentrum von Werne gelegenen Bereich, der die Straßenzüge Zur Werner Heide, Boltestraße, Im Streb, Adrianistraße, Krachtstraße, Elsingstraße und Rolandstraße umfasst, wurden in den 1980er Jahren umfangreiche Wohnumfeldverbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Mittlerweile zeigen sich im Untersuchungsgebiet beinahe flächendeckend gestalterische sowie funktionale Mängel im Straßenraum und im Wohnumfeld. Diese Missstände betreffen insbesondere die Situation der Straßenbäume und deren Standorte im Straßenraum. Die Gehwege sind teilweise durch die Wurzeln der Bäume stark angehoben und dadurch in Teilbereichen eingeschränkt passierbar. Die aus hölzernen Schwellen errichteten Hochbeete sind baufällig oder bereits nicht mehr vorhanden, so das einige Straßenbäume nicht erhalten werden konnten. Durch die Beschädigungen im Gehweg- und Fahrbahnbereich ist die Verkehrslenkung für Fahrzeuge und Fußgänger stark eingeschränkt. Zielsetzung der Erneuerungsmaßnahme ist die Bestandssicherung erhaltenswerter Gehölze und Grünstrukturen sowie die Ergänzung und Ersatzpflanzung der Straßenbäume sowie die Schaffung von Aufenthaltsqualität im Quartier. Das gesamte Wohnumfeld wird dadurch neu gestaltet und aufgewertet und die Verkehrssicherheit verbessert.

Weiteres Vorgehen
Für die Werner Heide stehen die Mittel zur Umsetzung der Maßnahmen bereits zur Verfügung. Hier wird aktuell vom Tiefbauamt der Stadt Bochum die Ausführungsplanung zur Sanierung der Pflanzbeete und Baumstandorte erstellt. Als vorbereitende Maßnahmen wurden im Winter vor Beginn der Vegetationsperiode die nicht zu erhaltenden Bäume und Sträucher gefällt sowie die maroden Hochbeete entfernt. Nach Abschluss der Planung kann die Neugestaltung beginnen. 
 

>> Vertiefungsbereich: Werner Heide (104,3 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Heide - kurzfristige Maßnahmen (72,2 MB)

Anlass & Ziel
Der Werner Park erstreckt sich vom Werner Markt bis zum Freibad Werne, den Kleingartenanlagen Familienwohl und Sonnenhang sowie dem Friedhof im Kerkdahl im Nordosten. Der Werner Park stellt in seinem heutigen Zustand einen großen Mehrwert für den Bochumer Stadtteil Werne und die Anwohnerinnen und Anwohner dar. Mit seinem Angebot an weitläufigen Rasenflächen, der Verbindungsachse mit Teich zum Werner Markt und dem wertvollen alten Baumbestand birgt er großes Potenzial als belebter Stadtpark genutzt zu werden.
Allerdings weist der Park auch einige funktionale Defizite auf, die im Rahmen der Stadterneuerung behoben werden sollen. Vor diesem Hintergrund sieht das Konzept für die beiden Teilbereiche Maßnahmen zur Aufwertung und Attraktivierung vor: 

  • Auslichten aufgewachsener Vegetation und die Entnahme von Gehölzen zur Verbesserung der Einsehbarkeit.
  • Erneuerung der Wege und Anlage eine neuen Spielbereichs, da der jetzige Spielbereich dringlich von der Grundschule als Schulhoferweiterung benötigt wird.
  • Erneuerung der Wege und Verknüpfung der Teilbereiche des Parks untereinander, Aufweitung der Eingangsbereiche und großzügigere Gestaltung. Dadurch sind die Übergänge deutlicher erkennbar und eine verbesserte Einsehbarkeit ist gegeben.
  • Unterstützung des Naturerlebnisses und der Biodiversität durch punktuelle Staudenpflanzungen an Kreuzungspunkten im gesamten Park.
  • In die Jahre gekommenes Mobiliar soll ausgetauscht und durch neues, den Gestaltungsprinzipien entsprechendes Mobiliar im Park integriert werden.

Für den südlichen Teil des Parks sind folgende Maßnahmen vorgesehen: 

  • Schaffung von Aufenthaltsflächen entlang des Teichufers, die zum Beobachten und Erleben des Treibens am Wasser einladen. Der Bereich entlang des nördlichen Ufers bleibt als Rückzugsort für Enten und andere Vögel bestehen und bietet Flora und Fauna wichtigen Lebensraum. 
  • Aufarbeitung des aktuell bestehenden Bachlaufs. 

Weiteres Vorgehen
Das Planungsbüro „Landschaftsarchitektur Schwarz“ ist mit der Ausführungsplanung und Bauvorbereitung des Werner Parks beauftragt und hat zum Jahresbeginn 2020 seine Arbeit aufgenommen. Die Umsetzung wird in Abstimmung mit der Umgestaltung des angrenzenden Schulhofs der Amtmann-Kreyenfeld-Schule sowie unter Beteiligung vor allem der am Park angrenzenden Akteure erfolgen. Die Umgestaltung wird zu Beginn des Jahres 2021 starten.

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - südlicher Bereich (21,8 MB)

>> Vertiefungsbereich: Werner Park - zentraler Teilbereich (27,3 MB)

Anlass & Ziel 
Im Bereich Wallbaumweg bis Werner Feld kommt es bei Starkregenereignissen zu Überflutungen. Entlang des ehemaligen Opelwerks III verläuft vom Werner Feld bis zu den Siedlungen am Wallbaumweg ein kleiner, mit einem Fußweg erschlossener Grünzug. Es ist Ziel, durch freiraumplanerische Maßnahmen zum einen die Qualität des Grünzugs zu stärken und gleichzeitig den Problemen bei Starkregenereignissen entgegenzuwirken und mehr Wasser zurückzuhalten.

Bürger*innenbeteiligung

  • 22. September 2017: Bürgerspaziergang mit Anwohner*innen, Spaziergänger*innen, beteiligten städtischen Vertreter*innen sowie den Landschaftsplanenden.
  • 25. September 2018: Öffentlichkeitsveranstaltung Kleingartenanlage Flora; 50 Anwohner*innen diskutieren mit den beteiligten Planern, städtischen Vertreter*innen, Politiker*innen und dem moderierenden Stadtteilmanagement die Entwurfsplanung. Die Vorschläge des Planungsbüros trafen dabei insgesamt auf eine große Zustimmung. 
  • 8. Januar 2019: Treffen mit der Nachbarschaft „Am Gausefei“ zur Erläuterung des Planungsentwurfs in diesem Teilabschnitt.
  • Frühjahr 2019: Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung Bochum-Ost.

Ergebnis & weiteres Vorgehen 
Im Herbst 2018 fand bereits eine Öffentlichkeitsbeteiligung mit Anwohner*innen, beteiligten Planer*innen, städtischen Vertreter*innen und Politiker*innen statt. Der Entwurf wurde vom Büro „Landschaft planen + bauen“ erstellt und gemeinsam diskutiert.

Mit einem System aufeinanderfolgender Mulden soll das Wasser bei Starkregen zurückgehalten werden. Gleichzeitig wird mit der Maßnahme die Wegeverbindung in den Landschaftsraum erneuert und mit naturnahen Erlebniselementen für die Anwohner*innen, Spaziergänger*innen und Erholungssuchenden attraktiver gestaltet. Ein Wettbewerb zur Ausgestaltung der wegbegleitenden Spiel- & Aufenthaltselemente wurde durchgeführt.

Die Ausschreibung der Baumaßnahme erfolgte im Herbst des Jahres 2019, ein Bauunternehmen konnte mit der Durchführung der Baumaßnahme beauftragt werden. Der Baubeginn erfolgte im März 2020.
 

>> Übersichtsplan (3 MB)

 

Gesamtüberblick der Projekte und Maßnahmen

Die Maßnahmen des Stadterneuerungsprogramms Soziale Stadt Werne – Langendreer-Alter Bahnhof sind vielfältig:

Ermöglicht durch: