Engagement der Eigentümer*innen
Ein wichtiges Ziel im Rahmen der Stadterneuerungsmaßnahmen in Werne – Langendreer-Alter Bahnhof war die Attraktivierung der Stadtteile als Wohnstandorte.
Das Gesicht eines Stadtteils wird insbesondere geprägt durch Einstellung und Haltung der Eigentümerinnen und Eigentümer zu ihren Immobilien. Die beiden Stadtteile zeichnen sich dadurch aus, dass besonders viele Eigentümer in ihren eigenen Immobilien wohnen und so einen starken Bezug zum Stadtteil und der Stadtteilentwicklung haben. Hier setzte die Stadterneuerung an und sollte die Immobilieneigentümer in ihrem Engagement bekräftigen.
Hierzu zählte in den vergangenen Jahren die intensive und umfassende Beratung und Unterstützung der Eigentümerinnen und Eigentümer durch den Stadtteilarchitekten, insbesondere zum Fassaden- und Hofflächenprogramm der Stadt Bochum.
Fast 300 Fassadenmaßnahmen realisiert
Mit Hilfe der Außenanlagen- und Fassadenrichtlinie, kurz AFR, der Stadt Bochum, hatten alle Eigentümer*innen innerhalb des Fördergebietes, die Möglichkeit nicht nur das Gebäude aufzuwerten, sondern auch aktiv an der Beeinflussung des Kleinklimas mitzuwirken. Dach- und Fassadenbegrünungen beeinflussen das Wohnumfeld positiv und zudem wird die Aufenthaltsqualität durch die Vermeidung von Hitzeinseln gesteigert. Der Bund, das Land und die Stadt Bochum unterstützten diese Maßnahmen mit einem bis zu 50 % Zuschuss der förderfähigen Kosten.
Im Förderzeitraum zwischen 2017 und Ende 2025 konnten so fast 300 Maßnahmen an Gebäudefassaden mit Unterstützung des Fassaden- und Hofflächenprogramms erfolgreich umgesetzt werden.
Die vielen sichtbaren Plaketten an den geförderten Gebäuden weisen auf den großen Erfolg des Programms hin. Das Engagement der Eigentümer*innen hat die Qualität des Erscheinungsbildes des Quartiers WLAB deutlich und sichtbar für alle erhöht.
Das Förderprogramm endete zum 31. Dezember 2025.
Förderkompass
Im Folgenden finden Sie einen kleinen, thematisch geordneten Einblick in die Förderlandschaft, die zur Unterstützung von Investitionen in die eigene Immobilie angeboten werden.
Die Aufstellung bildet aber nur einen kleinen Auszug von Fördermöglichkeiten ab.








