Wohnen am Volkspark Langendreer

Städtebaulicher Rahmenplan zum ehem. Schulzentrum Ost

 

Derzeit wird durch das Stadtplanungsbüro Reicher Haase ein Rahmenplan zur Entwicklung der Fläche im Bereich des ehemaligen Schulzentrums Ost erarbeitet. Die zukünftige Planung sieht die Errichtung von Wohnbebauung sowie ergänzenden Nutzungen vor.

Der aktuelle Stand der städtebaulichen Rahmenplanung „Wohnen am Volkspark Langendreer“ stellen wir nachfolgend vor.

Und so könnte es aussehen:

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Rahmenplan

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Räumliches Leitbild

Prinzipschnitt Wohnblock

Prinzipschnitt Block Quartiersgarage

Grün- und Freiraum

Die direkte Lage am Volkspark Langendreer und die zukünftige Offenlage des Langendreer Bachs bieten besondere Qualität für die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers mit hochwertigen öffentlichen Räumen am Alten Bahnhof. Von drei Seiten wird die Fläche dabei von Grünstrukturen und wertvollem Baumbestand gerahmt. In diesem bestehenden „Grünen / Blauen Rahmen“ wurde die neue Bebauung gemeinsam mit einem Quartiersplatz eingebettet. Der Langendreer Bach in zukünftiger Offenlage, bietet dabei die Chance der Entwicklung eines nachhaltigen Regenwassermanagements für den neuen öffentlichen und privaten Raum, im Sinne der „Schwammstadt“. 

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Nutzungen

Der städtebauliche Entwurf reagiert auf die bestehenden Freiraumstrukturen und bettet sich in diese ein. Entlang der Unterstraße wurden der bestehenden Grünzug erhalten und die Gebäudekante nach hinten abgerückt. In der Lage des „Grünen Rahmens“ stellen die Blockstrukturen, abgeleitet aus der anliegenden Gründerzeitbebauung, das Grundgerüst für die zukünftige Bebauung dar. Darin lassen sich vielfältige Typologien in emissionsarmer Lage integrieren. Mit einer Mischung aus Mehrfamilienhäusern, Townhouses und Reihenhäusern sowie Raum für studentisches Wohnen und einem Wohnprojekt, soll ein breites Angebot an Wohnformen geschaffen werden. Dabei sind 30 % geförderter Wohnungsbau zu berücksichtigen. Zur Alten Bahnhofstraße in den Erdgeschosslagen und im Bereich der Kreuzung Alte Bahnhofstraße / Unterstraße auch in den darüber liegenden Geschossen, kann Raum für ergänzende Nutzungen wie z. B. Dienstleistungen verwirklicht werden.

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Mobilität

Zwei Quartiersgaragen nehmen den Parkverkehr auf. Dadurch wird das Verkehrsaufkommen im Großteil des neuen Quartiers deutlich gemindert, es muss weniger Fläche versiegelt werden und die Straßen und Plätze bieten mehr Aufenthaltsqualität und Raum für Aneignung und Begrünung. Innerhalb der Wohnbebauung kann durch den Verzicht auf Tiefgaragen weiterer Baumbestand erhalten werden. Das Angebot einer Mobilitätsstation, ausreichend Fahrradstellplätze und die herausragende Lage direkt an der neuen Straßenbahn-Haltestelle Unterstraße, den zwei fußläufig erreichbaren S-Bahnhaltestellen und einigen Bushaltestellen bieten optimale Vorrausetzungen für eine autoarme, nachhaltige Mobilität als Bewohner*in des neuen Quartiers am Volkspark Langendreer. Die Lage mittig zwischen den beiden Versorgungszentren Alter Bahnhof und Langendreer Dorf sowie den zusätzlichen direkt anliegendem Nahversorgern, sind weitere sehr gute Vorrausetzungen für eine fußläufig erreichbare Nahversorgung.

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Leitbild für das nachhaltige Wohnen am Volkspark Langendreer

Und so geht es weiter:

Und jetzt sind Sie dran: Ihre Meinung ist gefragt!

Ihnen gefallen die Überlegungen für die Entwicklung der Fläche des ehemaligen Schulzentrum Ost? Sie haben noch wichtige Hinweise, die in der Planung berücksichtigt werden müssen? Sie haben einen alternativen Vorschlag für die Fläche? Nutzen Sie das Beteiligungsformular und sagen Sie es uns!

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Die Angabe ist optional.

Kurzübersicht

Im März 2016 wurde das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Werne - Langendreer - Alter Bahnhof (WLAB) durch den Rat der Stadt Bochum beschlossen. Dabei ist die Erschließung neuer wohnbaulicher Potenziale in den Stadtteilen ein wichtiges Anliegen. Für den Bereich des ehem. Schulzentrum Ost (Unterstraße/Alte Bahnhofstraße) wird aktuell ein städtebaulicher Rahmenplan zur wohnbaulichen Entwicklung der Fläche erarbeitet.

Anregungen zu dieser Planung können auch bis zum 29.10.2021 schriftlich auf dem Postwege (Stadt Bochum, Amt 61, 44777 Bochum), per E-Mail (amt61@bochum.de), oder nach vorheriger telefonischer Terminabsprache (0234-910 1717) während der Dienstzeiten zur Niederschrift abgeben werden.

Ermöglicht durch: